Weiteres Café in der Kaimauer am Main nach Konzept des Maincafés weiterverfolgen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 5 beantragt die Prüfung der Möglichkeit, ein weiteres Café nach dem Vorbild des Maincafés am Mainufer einzurichten. Dies dient der Schaffung eines niederschwelligen gastronomischen Angebots und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Mainufer. Erwartet wird ein Konzept, das mit wenig Eingriff in die Landschaft realisiert werden kann und das bestehende Angebot sinnvoll ergänzt.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat 5 bittet dem Magistrat, die Möglichkeit zur Einrichtung eines Cafés nach dem Vorbild des bestehenden Main-Cafés in der südlichen Kaimauer im Bereich der Alten Brücke und des Hauses der Jugend weiterzuverfolgen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob der auf Höhe des Hauses der Jugend vorhandene Raum mittel- oder langfristig für einen kleinen gastronomischen Betrieb genutzt und gegebenenfalls durch überschaubare bauliche Maßnahmen angepasst oder erweitert werden kann. In die Prüfung sollen auch die erforderliche Versorgung mit Strom, Wasser und Abwasser sowie die Einrichtung öffentlich nutzbarer Toiletten einbezogen werden. Das Konzept soll sich am bestehenden Main-Café orientieren und mit möglichst geringen Eingriffen in die Grün- und Freiflächen verbunden sein. Ein Standort ausschließlich für mobile Gastronomie wird nicht als gleichwertiger Ersatz für dieses Konzept angesehen.
Begründung
Der Ortsbeirat 5 hat sich bereits mehrfach für ein weiteres Café nach dem Vorbild des bestehenden Maincafés ausgesprochen. Dabei geht es nicht lediglich um die Schaffung eines zusätzlichen gastronomischen Angebots. Das Maincafé verbindet ein niedrigschwelliges gastronomisches Angebot mit weiteren positiven Funktionen für den öffentlichen Raum. Hierzu gehören insbesondere die Präsenz eines Betreibers, der auch das unmittelbare Umfeld im Blick hat, sowie die Möglichkeit öffentlich nutzbarer Toiletten. Gerade letzteres ist am stark frequentierten Mainufer weiterhin von erheblicher Bedeutung. Zugleich lässt sich ein solches Angebot in die bestehende Kaimauer integrieren, ohne hierfür größere Teile der Grünanlage in Anspruch zu nehmen. Bereits beim bisherigen Maincafé kommt eine vergleichsweise kleine Betriebsfläche aus; der Ortsbeirat hatte deshalb schon in seinem früheren Antrag darauf hingewiesen, dass für ein solches Konzept keine großflächige Gastronomie erforderlich ist. Die Ausführungen des Magistrats in B 198 sollten daher nicht dazu führen, das Konzept insgesamt aufzugeben. Insbesondere sollte nochmals geprüft werden, ob der vorhandene Raum auf Höhe des Hauses der Jugend gegebenenfalls mit überschaubaren baulichen Anpassungen perspektivisch genutzt werden kann. Auch die Lage im Überschwemmungsbereich erscheint angesichts der Erfahrungen mit dem bestehenden Maincafé nicht als Grund, eine solche Nutzung ohne weitere Prüfung auszuschließen. Die vom Magistrat vorgeschlagene mobile Gastronomie kann das gastronomische Angebot ergänzen, erfüllt aber nicht sämtliche mit dem bisherigen Konzept verbundenen Funktionen. Ziel des Ortsbeirates 5 ist ein möglichst zurückhaltend in die Kaimauer integriertes Angebot, das Gastronomie, Aufenthaltsqualität, Betreuung des unmittelbaren Umfelds und ein Toilettenangebot miteinander verbindet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Oktober 2026 brachten CDU, SPD im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein.