Baugebiet Harheim-Süd hier: Straßenbenennung der Straße westlich des Gebietes Altenwohnanlage
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Jakob Quirin, geb. am 29.07.1922 und gest. am 27.4.1995, war der letzte Bürgermeister der bis 1971 selbständigen Gemeinde und zwar nach dem II. Weltkrieg vom 13.07.1948 bis zum 31.07.1972. 24 Jahre lang stand er an der Spitze der Verwaltung von Harheim. Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat verfassten durch Hans Busch und Tom Koenigs in der Presse folgenden Nachruf: „HerrJakob Quirin hat nach dem Kriege aktiv den Aufbau unseres demokratischen Staates mitgestaltet. Er wirkte von 1948 bis 1955 als ehrenamtlicher Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Harheim und von 1956 bis zur Eingliederung in die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1972 als hauptamtlicher Bürgermeister.” Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zeichneten ihn mit der Ehrenbezeichnung „Stadtälester” aus. Oberbürgermeister Wofram Brück und Stadtverordnetenvorsther Paul Laboné überreichten ihm die Urkunde am 29.10.1987, in der die Verdienste gewürdigt wurden, die er sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit um die ehemals selbständige Gemeinde Harheim sowie um die Stadt Frankfurt am Main und ihre Bürger erworben hat. Tätigkeiten unter Leitung des Gemeinderats und seiner maßgeblichen Einflussnahme u. a.: Bauten für Flüchtlinge in Straße insbes. in Straße Am Eschbachtal. Beim Nachweis von nur 300 DM Eigenkapital gewährte die Gemeinde jedem Bauerherrn 6000 DM Kredit, erzielt aus Verkäufen aus dem Gemeindewald, und vermittelte gleich hohe für sozialen Wohnungsbau mit Laufzeit von 50Jjahren, 100 %iger Auszahlung, 2 % Tilgung und 1/2 % Zinsen. 1956 Erwerb des Pfarrhauses, das die Gemeinde als Rathaus nutzte (heute Bürgeramt), 1959 Bau einer neuen Rohrbrücke über die Nidda, 1960 Bau eines modernen Schulhauses mit zehn Klassenräumen, das bis heute genutzt wird und vor seiner Erweiterung steht. Die Kosten des Schulbaus beliefen sich auf 770.000 DM; 1959 - 1961 Ausbau eines 5 km langen Feldwegenetzes, in den 60er Jahren Ausweisung von Bauplätzen in Merzen-, Hochfeld-, Kelten-, Steinritzstraße und Straße Am Wetterhahn, 1961 - 1963 Kanalisation, 1962 Bau einer modernen Schulturnhalle im Wert von 329.000 DM, 1968/70 Erschließung der Baugebiete „AmAuweg”, „Haintal”, „Im Kalk”, 1970 - 1977 Erschließung der Baugebiete „In den Biegen, und „Am Riedhals”, 1974 Eröffnung des von der Gemeinde gebauten Bürgerhauses (2,1 Mio. DM); bei Eingemeindung waren DM 600.000 noch nicht verbaut, 1983-1986 Gestaltung des alten Kirchplatzes mit Fußgängerzone, Brunnen und Kirchengrundriss, 1984 Grundsteinlegung für neues Geschäftszentrum am alten Kirchplatz und Alt Harheim, 1986 Umgehungsstraße zur Beruhigung des Ortskerns. Jakob Quirin war eine Instituition für die Harheimer und jedem Einwohner ein Begriff. Als herausragender Harheimer verdient er eine Ehrung durch eine Straßen- oder Wegebenennung.
Inhalt
Antrag vom 12.09.2010, OF 205/14
Betreff:
Baugebiet Harheim-Süd hier: Straßenbenennung der Straße westlich des Gebietes Altenwohnanlage
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Ziffer 1 der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte auf, die Straße bzw. den Weg nach Bürgermeister Jakob Quirin "Jakob Quirin-Weg” zu benennen.
Begründung:
Jakob Quirin, geb. am 29.07.1922 und gest. am 27.4.1995, war der letzte Bürgermeister der bis 1971 selbständigen Gemeinde und zwar nach dem II. Weltkrieg vom 13.07.1948 bis zum 31.07.1972. 24 Jahre lang stand er an der Spitze der Verwaltung von Harheim.
Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat verfassten durch Hans Busch und Tom Koenigs in der Presse folgenden Nachruf:
"HerrJakob Quirin hat nach dem Kriege aktiv den Aufbau unseres demokratischen Staates mitgestaltet. Er wirkte von 1948 bis 1955 als ehrenamtlicher Bürgermeister der
selbständigen Gemeinde Harheim und von 1956 bis zur Eingliederung in die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1972 als hauptamtlicher Bürgermeister.”
Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zeichneten ihn mit der Ehrenbezeichnung "Stadtälester” aus. Oberbürgermeister Wofram Brück und Stadtverordnetenvorsther Paul Laboné überreichten ihm die Urkunde am 29.10.1987, in der die Verdienste gewürdigt wurden, die er sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit um die ehemals selbständige Gemeinde Harheim sowie um die Stadt Frankfurt am Main und ihre Bürger erworben hat.
Tätigkeiten unter Leitung des Gemeinderats und seiner maßgeblichen Einflussnahme u. a.:
Bauten für Flüchtlinge in Straße insbes. in Straße Am Eschbachtal. Beim Nachweis von nur 300 DM Eigenkapital gewährte die Gemeinde jedem Bauerherrn 6000 DM Kredit, erzielt aus Verkäufen aus dem Gemeindewald, und vermittelte gleich hohe für sozialen Wohnungsbau mit Laufzeit von 50Jjahren, 100 %iger Auszahlung, 2 % Tilgung und 1/2 % Zinsen.
1956 Erwerb des Pfarrhauses, das die Gemeinde als Rathaus nutzte (heute Bürgeramt),
1959 Bau einer neuen Rohrbrücke über die Nidda,
1960 Bau eines modernen Schulhauses mit zehn Klassenräumen, das bis heute genutzt wird und vor seiner Erweiterung steht. Die Kosten des Schulbaus beliefen sich auf 770.000 DM;
1959 - 1961 Ausbau eines 5 km langen Feldwegenetzes, in den 60er Jahren Ausweisung von Bauplätzen in Merzen-, Hochfeld-, Kelten-, Steinritzstraße und Straße Am Wetterhahn,
1961 - 1963 Kanalisation,
1962 Bau einer modernen Schulturnhalle im Wert von 329.000 DM,
1968/70 Erschließung der Baugebiete "AmAuweg”, "Haintal”, "Im Kalk”,
1970 - 1977 Erschließung der Baugebiete "In den Biegen, und "Am Riedhals”,
1974 Eröffnung des von der Gemeinde gebauten Bürgerhauses (2,1 Mio. DM); bei Eingemeindung waren DM 600.000 noch nicht verbaut,
1983-1986 Gestaltung des alten Kirchplatzes mit Fußgängerzone, Brunnen und Kirchengrundriss,
1984 Grundsteinlegung für neues Geschäftszentrum am alten Kirchplatz und Alt Harheim,
1986 Umgehungsstraße zur Beruhigung des Ortskerns.
Jakob Quirin war eine Instituition für die Harheimer und jedem Einwohner ein Begriff. Als herausragender Harheimer verdient er eine Ehrung durch eine Straßen- oder Wegebenennung.
Beratung im Ortsbeirat: 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. September 2010Sie sind hierOFOF 205/14Baugebiet Harheim-Südhier: Straßenbenennung der Straße westlich des Gebietes AltenwohnanlageOrtsbeiratsantrag · CDU
- 27. September 2010OIOI 98Baugebiet Harheim-Südhier: Straßenbenennung der Straße westlich des Gebietes AltenwohnanlageInitiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme