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Ersatzbrücke über die Nidda zur Erreichung der S-Bahn-Station „Berkersheim“ während Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn AG.

Vorlagentyp: OFGRÜNE
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Begründung

Erreichung der S-Bahn-Station "Berkersheim" während Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn AG. Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadt Frankfurt anzuregen für den Zeitraum der Sperrung der Niddabrücke in Harheim für Fußgänger und Radfahrer eine Ersatzbrücke oder einen Steg über die Nidda errichten zu lassen. Begründung: Aus Informationen der DB NETZE wissen wir, dass für den Ausbau der Bahnlinie eine Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke erforderlich ist und diese deswegen für etwa drei Monate vollständig für Kfz, Bus, Radverkehr und Fußgänger gesperrt wird. Dies wird nach neustem Stand voraussichtlich von Januar 2019 bis März 2019 eintreten. Der Niddaradweg von Bad Vilbel bis Eschersheim ist an dieser Stelle ebenso unterbrochen und betroffen. Für den Kfz-Verkehr ergibt sich keine Änderung, die Brücke ist ohnehin für den Kfz-Verkehr gesperrt. Drastische Auswirkungen ergeben sich nur für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wie ÖPNV, Radverkehr und für Fußgänger. ÖPNV-Nutzer müssen mit einen Sonderzubringerbus zum S-Bahnhof Frankfurter Berg gefahren werden und werden wegen dem 4,5 km längeren Weg bis zur S-Bahn deutlich längere Fahrtzeiten nach und von Frankfurt einkalkulieren müssen. Der Weg für Fußgänger nach Berkersheim wird anstelle 2 km etwa 8 km lang sein. Der Radverkehr wird ebenfalls einen etwa 6 km langen Umweg bis Preungesheim haben. Die schnelle Wegeverbindung zu den Arbeitsplätzen in der Innenstadt wird aufgrund der erheblich längeren Fahrtstrecke nicht mehr attraktiv sein. Insbesondere für Nieder- Erlenbacher Pendler*innen bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität. Es darf nicht sein, dass angesichts drohender Fahrverbote wegen Schadstoffbelastungen ausgerechnet die umweltschonendsten Verkehrsteilnehmer die Belastungen des Ausbaus der Bahnlinie voll tragen müssen.

Inhalt

Antrag vom 21.10.2018, OF 192/13

Betreff: Ersatzbrücke über die Nidda zur Erreichung der S-Bahn-Station "Berkersheim" während Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn AG.

Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadt Frankfurt anzuregen für den Zeitraum der Sperrung der Niddabrücke in Harheim für Fußgänger und Radfahrer eine Ersatzbrücke oder einen Steg über die Nidda errichten zu lassen.

Begründung: Aus Informationen der DB NETZE wissen wir, dass für den Ausbau der Bahnlinie eine Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke erforderlich ist und diese deswegen für etwa drei Monate vollständig für Kfz, Bus, Radverkehr und Fußgänger gesperrt wird. Dies wird nach neustem Stand voraussichtlich von Januar 2019 bis März 2019 eintreten. Der Niddaradweg von Bad Vilbel bis Eschersheim ist an dieser Stelle ebenso unterbrochen und betroffen. Für den Kfz-Verkehr ergibt sich keine Änderung, die Brücke ist ohnehin für den Kfz-Verkehr gesperrt. Drastische Auswirkungen ergeben sich nur für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wie ÖPNV, Radverkehr und für Fußgänger. ÖPNV-Nutzer müssen mit einen Sonderzubringerbus zum S-Bahnhof Frankfurter Berg gefahren werden und werden wegen dem 4,5 km längeren Weg bis zur S-Bahn deutlich längere Fahrtzeiten nach und von Frankfurt einkalkulieren müssen. Der Weg für Fußgänger nach Berkersheim wird anstelle 2 km etwa 8 km lang sein. Der Radverkehr wird ebenfalls einen etwa 6 km langen Umweg bis Preungesheim haben. Die schnelle Wegeverbindung zu den Arbeitsplätzen in der Innenstadt wird aufgrund der erheblich längeren Fahrtstrecke nicht mehr attraktiv sein. Insbesondere für Nieder- Erlenbacher Pendler*innen bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität. Es darf nicht sein, dass angesichts drohender Fahrverbote wegen Schadstoffbelastungen ausgerechnet die umweltschonendsten Verkehrsteilnehmer die Belastungen des Ausbaus der Bahnlinie voll tragen müssen.Beratung im Ortsbeirat: 13

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 21. Oktober 2018 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 13 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 13
Sitzung 26 · 23.10.2018
TO I, TOP 18
Beraten
Der Ortsvorsteher wird beauftragt, den Ortsvorsteher des Ortsbeirates 14 im Sinne der Vorlage OF 192/13 zu informieren.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung