Modernisierung des Bahnhofes Rödelheim
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
zu 1.) Die Zugangsbreite zum Bahnsteig wird durch die Freitreppe um ein Drittel auf ca. 4,50 m reduziert. Daher ist es unbedingt notwendig, einen zweiten Zugang zum Bahnsteig zu schaffen, damit es nicht zu Gedränge und Staus kommt. Außerdem vermeiden die Bahnfahrer mit Ziel Alexanderstraße und Bahnweg einen Umweg. zu 2.) Der Fußweg wird durch die Parkplätze auf ca. 1,75 m Breite an der engsten Stelle reduziert. Dies ist für diese Haupt-Fußgängerrichtung und gleichzeitig Vorplatz zu einem stark frequentierten Supermarkt zu wenig. Der Fußweg auf der Südseite der Westerbachstraße ist dagegen mit ca. 5 m Breite überdimensioniert. zu 3.) Die Bauten auf dem Platz sind so verteilt, dass keine zusammenhängende größere Fläche mehr übrigbleibt. Um den Platz auch in Zukunft für Flohmarkt und Wochenmarkt nutzen zu können, ist eine andere Platzaufteilung sinnvoll. zu 4.) Der Magistrat sieht eine elektrische Rampenheizung mit Baukosten von 80.000 Euro vor. Angesichts der zu erwartenden Klimakatastrophe ist es abzulehnen, elektrischen Strom für die Beheizung einer Außenfläche zu verschwenden. Auch ökonomisch ist dies Unsinn: Alleine für die Baukosten ließen sich (bei einem Stundensatz von 50 Euro) 1.600 Arbeitsstunden zum Salzstreuen und Schneeschippen finanzieren -die Stromkosten sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. So viel wird es selbst in Jahrzehnten in Frankfurt nicht schneien!
Inhalt
Antrag vom 24.04.2007, OF 184/7
Betreff:
Modernisierung des Bahnhofes Rödelheim
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, die folgenden Punkte bei der Modernisierung des Bahnhofes Rödelheim zu berücksichtigen:
- ) Nördlich des Bahnhofsgebäudes ist unbedingt ein Zugang zum Bahnsteig vorzusehen. Der Platz dafür ist vorhanden, da der Anbau des Bahnhofsgebäudes abgerissen wird.
- ) Der Fußweg in der Westerbach Straße direkt vor dem Rewe-Markt ist in einer dem zu erwartenden Fußgängerstrom angemessenen Breite (also mindestens 3 m) anzulegen. Dazu könnte z. B. die Fahrbahn etwas nach Süden verschoben werden.
- ) Die Bauten auf dem Baruch-Baschwitz-Platz sind so anzuordnen, dass eine nutzbare Fläche für Flohmarkt und eventuell Wochen markt übrig bleibt. Dazu könnte der nördliche Teil freigehalten werden (das WC müsste an eine andere Stelle verlegt werden). Alternativ könnte auch der südliche Teil freigehalten werden, dann wäre der Fahrradständer zu verlegen (z. B. an den südlichen Platzrand).
- ) Eine elektrische Rampenheizung wird nicht eingebaut.
Begründung:
zu 1.) Die Zugangsbreite zum Bahnsteig wird durch die Freitreppe um ein Drittel auf ca. 4,50 m reduziert. Daher ist es unbedingt notwendig, einen zweiten Zugang zum Bahnsteig zu schaffen, damit es nicht zu Gedränge und Staus kommt. Außerdem vermeiden die Bahnfahrer mit Ziel Alexanderstraße und Bahnweg einen Umweg.
zu 2.) Der Fußweg wird durch die Parkplätze auf ca. 1,75 m Breite an der engsten Stelle reduziert. Dies ist für diese Haupt-Fußgängerrichtung und gleichzeitig Vorplatz zu einem stark frequentierten Supermarkt zu wenig. Der Fußweg auf der Südseite der Westerbachstraße ist dagegen mit ca. 5 m Breite überdimensioniert.
zu 3.) Die Bauten auf dem Platz sind so verteilt, dass keine zusammenhängende größere Fläche mehr übrigbleibt. Um den Platz auch in Zukunft für Flohmarkt und Wochenmarkt nutzen zu können, ist eine andere Platzaufteilung sinnvoll.
zu 4.) Der Magistrat sieht eine elektrische Rampenheizung mit Baukosten von 80.000 Euro vor. Angesichts der zu erwartenden Klimakatastrophe ist es abzulehnen, elektrischen Strom für die Beheizung einer Außenfläche zu verschwenden. Auch ökonomisch ist dies Unsinn: Alleine für die Baukosten ließen sich (bei einem Stundensatz von 50 Euro) 1.600 Arbeitsstunden zum Salzstreuen und Schneeschippen finanzieren -die Stromkosten sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. So viel wird es selbst in Jahrzehnten in Frankfurt nicht schneien!
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 23.03.2007, M 53 Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. März 2007MM 53Modernisierung des Bahnhofes Frankfurt-Rödelheim (STEP-Programm)Magistratsvortrag
- 24. April 2007Sie sind hierOFOF 184/7Modernisierung des Bahnhofes RödelheimOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.WASG
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung FARBECHTE zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, REP und fraktionslos gegen FARBECHTE (= Annahme)