Aufnahmen in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat schlägt vor, mehrere Namen für Straßenbenennungen im Ortsbezirk 10 aufzunehmen, um das Andenken an bedeutende Persönlichkeiten zu würdigen. Die vorgeschlagenen Namen sind Dr. Helga Einsele, Heinrich Hoffmann, Alfred Marchand und Lilli Pölt. Die Entscheidung soll in der nächsten Sitzung weiter behandelt werden.
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Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen, insbesondere zur Benennung innerhalb der jeweiligen Stadtteile des Ortsbezirkes 10, die folgenden Namen aufzunehmen: - Dr. Helga Einsele (1910 - 2005), für eine Benennung in Preungesheim; - Heinrich Hoffmann, für eine Benennung am Frankfurter Berg; - Alfred Marchand (1907 - 1999), für eine Benennung in Preungesheim; - Lilli Pölt (1931 - 2014), für eine Benennung in Eckenheim oder im Ortsbezirk 10.
Begründung
- Dr. Helga Einsele leitete von 1947 bis 1975 die Frauenvollzugsanstalt in Preungesheim und führte in dieser Zeit das Mutter-Kind-Haus ein. Sie wurde 1979 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. - Heinrich Hoffmann war Mitgründer und über viele Jahre Vorsitzender des VdK sowie des Bürgervereins Frankfurter Berg. In diesen Funktionen hatte er die Entwicklung der Siedlung Frankfurter Berg bis hin zum Stadtteilstatus aktiv begleitet und mitgestaltet. - Alfred Marchand hat nach seiner Rückkehr aus Israel als Zeitzeuge über das 3. Reich berichtet, insbesondere in Stadtführungen und Schulen. Engagiert setzte er sich für die Kinder und Jugendlichen in Preungesheim ein. Er wurde 1997 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. - Lilli Pölt hat insbesondere von 1973 bis 2014 die Entwicklung Frankfurts aktiv begleitet und mitgestaltet. Dabei machte sie sich vor allem für soziale Themen stark und setzte sich immer wieder für die Bedürfnisse benachteiligter Menschen ein. Ihr politisches Handeln orientierte sich stets am Gemeinwohl aller Frankfurterinnen und Frankfurter. Lilli Pölt erfreute sich allseits großer Achtung und Wertschätzung. Sie war unter anderem Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Sie war mit Eckenheim besonders verbunden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 15. November 2021Sie sind hierOFOF 173/10Aufnahmen in die Vorschlagsliste für StraßenbenennungenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 18. Januar 2022OMOM 1437Aufnahmen in die Vorschlagsliste für StraßenbenennungenDirektanregung
- 20. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1220Aufnahmen in die Vorschlagsliste für StraßenbenennungenStellungnahme
- 27. Mai 2022OFOF 344/10Benennung der Verkehrsflächen im HilgenfeldOrtsbeiratsantrag · SPD
- 31. Mai 2022OMOM 2235Aufnahme in die Vorschlagsliste für Straßenbenennung - 2. VersuchDirektanregung
- 13. September 2022OIOI 10Benennung der Verkehrsflächen im HilgenfeldInitiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme