Vorstellung eines Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910
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Urnbergweg — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Straßenbegleitgrün im Neubaugebiet südöstlich des Urnbergweges19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Bewirtschaftung der Streuobstwiesen unterhalb der Eckstraße17.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Strassenbegleitgrün im Neubaugebiet südöstlich des Urnbergweges13.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Urnbergweg per E-MailBegründung
Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910 Der Magistrat möge beschließen, dass im Zuge der Planungen für das Baugebiet B 910 in Harheim "Südöstlicher Urnbergweg" ein Konzept zur Weiterentwicklung der vorhandenen hin zur benötigten Infrastruktur vorgelegt wird. Hier sind konkrete Maßnahmen vorzustellen, die mit einem Zeitplan für die endgültige Umsetzung versehen sein sollen. Begründung: Der Stadtteil Harheim hat in den letzten Jahren zwei große Baugebiete im Stadtteil realisiert und wird in der Endausbaustufe (Ende 2015) einen Zuwachs von 1.500 neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Stadtteil zu verzeichnen haben. Durch dieses sich aktuell in Planung befindliche Baugebiet mit bisher vorgesehenen 100 Wohneinheiten werden ca. 400 zusätzliche Personen in Harheim erwartet. Der Ausbau der Infrastruktur hat in der Vergangenheit jedoch nur bedingt Schritt gehalten, was sich jetzt schon zeigt in fehlenden Betreuungsplätzen (U3 bis Schulbetreuung). Auch die neugebauten Kitas sind schon seit Jahren mehr als ausgelastet, eine zusätzliche Aufnahme der Kinder, die ab 2015/2016 im Baugebiet B 910 wohnen werden, ist aktuell von den vorhandenen Einrichtungen nicht leistbar. Es zeigt sich jetzt schon im Erweiterungsbau an der Grundschule ein räumlicher Mangel, da inzwischen die Fachräume teilweise bereits in Klassenräume umgewandelt werden, da die Jahrgänge durchgängig dreizügig sind. Die Anbindung des Stadtteils an das öffentliche Personennahverkehrsnetz muss optimiert werden (Abfangen von Spitzenlasten durch zusätzliche Busse / Berufsverkehr, Schülerbeförderung). Es ist darüber hinaus über zusätzliche Anbindungen nachzudenken, z.B. Weiterführung der Buslinie 25 zur U5 nach Preungesheim oder Anbindung der Linie 25 an die Buslinie 39 ab Berkersheim Mitte. Zusätzliche Spielplätze oder das Einrichten von offener Jugendarbeit ist vorzusehen. Es ist sicherzustellen, dass die Kinder aus dem Stadtteil eine wohnortnahe weiterführende Schule besuchen können und dass dort in zumutbarem Rahmen Schulplätze zur Verfügung stehen.
Inhalt
Antrag vom 28.09.2014, OF 171/14
Betreff: Vorstellung eines Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910 Der Magistrat möge beschließen, dass im Zuge der Planungen für das Baugebiet B 910 in Harheim "Südöstlicher Urnbergweg" ein Konzept zur Weiterentwicklung der vorhandenen hin zur benötigten Infrastruktur vorgelegt wird. Hier sind konkrete Maßnahmen vorzustellen, die mit einem Zeitplan für die endgültige Umsetzung versehen sein sollen.
Begründung: Der Stadtteil Harheim hat in den letzten Jahren zwei große Baugebiete im Stadtteil realisiert und wird in der Endausbaustufe (Ende 2015) einen Zuwachs von 1.500 neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Stadtteil zu verzeichnen haben. Durch dieses sich aktuell in Planung befindliche Baugebiet mit bisher vorgesehenen 100 Wohneinheiten werden ca. 400 zusätzliche Personen in Harheim erwartet. Der Ausbau der Infrastruktur hat in der Vergangenheit jedoch nur bedingt Schritt gehalten, was sich jetzt schon zeigt in fehlenden Betreuungsplätzen (U3 bis Schulbetreuung). Auch die neugebauten Kitas sind schon seit Jahren mehr als ausgelastet, eine zusätzliche Aufnahme der Kinder, die ab 2015/2016 im Baugebiet B 910 wohnen werden, ist aktuell von den vorhandenen Einrichtungen nicht leistbar. Es zeigt sich jetzt schon im Erweiterungsbau an der Grundschule ein räumlicher Mangel, da inzwischen die Fachräume teilweise bereits in Klassenräume umgewandelt werden, da die Jahrgänge durchgängig dreizügig sind. Die Anbindung des Stadtteils an das öffentliche Personennahverkehrsnetz muss optimiert werden (Abfangen von Spitzenlasten durch zusätzliche Busse / Berufsverkehr, Schülerbeförderung). Es ist darüber hinaus über zusätzliche Anbindungen nachzudenken, z.B. Weiterführung der Buslinie 25 zur U5 nach Preungesheim oder Anbindung der Linie 25 an die Buslinie 39 ab Berkersheim Mitte. Zusätzliche Spielplätze oder das Einrichten von offener Jugendarbeit ist vorzusehen. Es ist sicherzustellen, dass die Kinder aus dem Stadtteil eine wohnortnahe weiterführende Schule besuchen können und dass dort in zumutbarem Rahmen Schulplätze zur Verfügung stehen.Beratung im Ortsbeirat: 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. September 2014Sie sind hierOFOF 171/14Vorstellung eines Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910Ortsbeiratsantrag · SPD
- 13. Oktober 2014OMOM 3580Vorstellung eines Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910Direktanregung
- 12. Januar 2015Antwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 13Vorstellung des Infrastrukturkonzeptes im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 910Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und SPD; CDU und FREIE WÄHLER (= Enthaltung)