Verzicht auf Feuerwerke bei städtischen Straßenfesten
Zusammenfassung
Die Vorlage schlägt vor, bei städtischen Straßenfesten auf Feuerwerke zu verzichten, um die Umwelt zu schützen und die Gesundheit der Bürger zu fördern. Dies geschieht vor dem Hintergrund der zunehmenden Hitzewellen und der negativen Auswirkungen von Feuerwerken auf die Lebensqualität und Tierwelt. Der erwartete Erfolg ist eine nachhaltigere Veranstaltungskultur in Frankfurt am Main.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, künftig bei städtischen Straßenfesten auf Feuerwerke zu verzichten. Dies betrifft insbesondere das Feuerwerk des Mainfestes, das unmittelbar an Sachsenhausen grenzt und von der südlichen Mainseite aus gezündet wird, sowie das Feuerwerk des Museumsuferfestes. Stattdessen sollen nachhaltige und umweltverträgliche Formen der Veranstaltungsgestaltung entwickelt werden.
Begründung
Der diesjährige Sommer zeigt erneut, wie stark anhaltende Hitze den Alltag vieler Menschen in Frankfurt beeinträchtigt. Hohe Temperaturen belasten insbesondere ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. Die zunehmenden Hitzewellen sind eine Folge des Klimawandels und machen deutlich, dass Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz auch dem Schutz der Menschen und der langfristigen Lebensqualität in unserer Stadt dienen. Feuerwerke können für viele Menschen ein besonderes gemeinschaftliches Erlebnis sein und zur Atmosphäre eines Festes beitragen. Gleichzeitig verursachen sie erhebliche Umweltbelastungen. Insbesondere werden innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Feinstaub freigesetzt, die die Luftqualität beeinträchtigen und gesundheitliche Auswirkungen haben können. Daher sollte die Stadt nachhaltige und umweltverträgliche Alternativen entwickeln, die weiterhin besondere gemeinsame Erlebnisse ermöglichen. Hinzu kommt die hohe Brandgefahr, insbesondere während längerer Trockenperioden. Wenn Bürger*innen aufgrund der Trockenheit auf das Grillen in öffentlichen Anlagen verzichten sollen, ist es nur schwer nachvollziehbar, dass die Stadt selbst Feuerwerke veranstaltet. Feuerwerke verursachen außerdem erheblichen Stress für Tiere. Wildvögel werden aufgeschreckt und geraten in Panik. Wer ein Feuerwerk am Mainufer erlebt hat, konnte die hektisch auffliegenden Gänse beobachten. Auch viele Haustiere leiden unter dem Lärm und haben teilweise Todesangst. Frankfurt ist eine weltoffene Stadt, in der viele Menschen leben, die Krieg und Flucht erlebt haben. Die Explosionen eines Feuerwerks können belastende Erinnerungen hervorrufen und traumatische Erfahrungen wieder aufleben lassen. Ein Verzicht auf Feuerwerke wäre daher ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz, mehr Rücksichtnahme und eine nachhaltige, zeitgemäße Veranstaltungskultur.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. August 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.08.2026 im OBR 5 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, AfD, FDP, BFF und fraktionslos gegen GRÜNE und Linke (= Annahme)