Sichtbarkeit im Stadtbild: Bevorzugte Benennung von Straßen und Plätzen nach Frauen bis der Anteil von Frauen- und Männernamen mindestens gleich ist
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Benennung von Straßen und Plätzen in Frankfurt zu fördern, indem bevorzugt Namen von Frauen und Migrantinnen verwendet werden. Dies soll zu einer ausgewogenen Verteilung von Frauen- und Männernamen führen und die Sichtbarkeit von Frauen im Stadtbild erhöhen.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Ortsbeirat stimmt der K 42 bzgl. der Benennung von Straßen nach Migrantinnen und Migranten zu, wenn bevorzugt Namen von Migrantinnen genutzt werden.
Begründung
Die Benennung von Straßen und Plätzen nach Migrantinnen und Migranten ist ein wichtiges und richtiges Signal für Frankfurt. Gleichwohl ist es aktuell so, dass Straßen und Plätze in Frankfurt überwiegend nach Männern benannt sind. Von Frankfurts 3400 Straßen und Plätzen sind rund 1000 nach Männern benannt - und lediglich 130 nach Frauen. Von daher gilt es nicht nur die internationale Seite von Frankfurt deutlicher zu machen, sondern vor allem auch die weibliche. Die Vorschlagsliste der Stadt für Straßen und Plätze soll deshalb um weibliche Namen befüllt werden bis 50% der Vorschläge weiblich sind. Und im nächsten Schritt sollen diese auch bei der Benennung von Straßen und Plätzen Berücksichtigung finden, bis die Verteilung ausgewogen ist (50/50).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. November 2021 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 11 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 22.11.2021 im OBR 11 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD und LINKE. gegen CDU, BFF und FDP (= Ablehnung) zu 2. SPD, CDU, BFF und FDP gegen GRÜNE und LINKE. (= Annahme)