Thielenstraße in Eschersheim
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
der Maybachbrücke auf etwa 220 m Länge (2.010 qm, Flur 87 aus 3) entlang der Main-Weser-Bahnstrecke bis zur Eschersheimer Landstraße verläuft: - die Treppe vom S-Bahnhof Eschersheim zu dem Bahngleis für die Gleise der nach Norden fahrenden Züge ist schon lange gesperrt; - deshalb müssen die an der U-Bahn-Station Weißer Stein vor allem am Nachmittag und Abend aussteigenden Pendler für die Nordrichtung fast ausnahmslos zu Fuß die Strecke über eine Treppe an der Maybachbrücke über die Thielenstraße zum Bahnhof bzw. dem Bahnsteig nach Norden nehmen; - der Bürgersteig zur Bahnseite hin ist streckenweise überhaupt nicht begehbar, weil er abschnittweise zugewuchert ist; - z. B. überwuchert eine Brombeerhecke den Bürgersteig auf ca. 5 bis 6 m Länge in voller Breite; - dort, wo der Bürgersteig begehbar ist, ist er verschmutzt und mit verbackenem Laub (wahrscheinlich aus mehreren Jahren) bedeckt; - das alte Laub lässt den Bürgersteig bei Nässe rutschig und damit gefährlich sein; - Eigner eines kleinen Platzes an der Maybachbrücke im Vorfeld eines Umspannwerkes ist die Mainova AG; - der Platz wird von der Mainova AG ein- oder zweimal im Jahr gereinigt, das Grün beschnitten; - zum größten Teil des Jahres ist er von Unkraut überwuchert und mit Abfall bedeckt. Der Magistrat wird gebeten, sich mit der Deutschen Bahn AG (DB AG) und der Mainova AG ins Benehmen zu setzen, - um die DB AG zur Einhaltung ihrer Verkehrssicherungspflicht zu veranlassen; - die Mainova AG zu veranlassen, eine andere Lösung zu erbringen. Z. B. könnte der kleine Platz mit grobem Kies bedeckt werden. Sofern eine Begrünung zwingend vorgegeben ist, könnten beispielsweise Kirschlorbeer-Büsche gepflanzt werden. Bodendecker würden wegen ihrer geringen Höhe hier keinen Sinn machen. Ergänzender Hinweis: Die Frequenz an den erwähnten Stellen beträgt täglich mehrere Tausend Personen; in der großen Mehrheit Pendler aus der Wetterau. Damit handelt es sich hier um eine wesentlich Ein- und Ausgangspforte für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main mit seinen umfangreichen Pendlerströmen. Dessen sollten sich alle Verantwortlichen bewusst sein.
Inhalt
Antrag vom 03.01.2011, OF 1348/9
Betreff: Thielenstraße in Eschersheim Zur Situation der Thielenstraße, die von der Maybachbrücke auf etwa 220 m Länge (2.010 qm, Flur 87 aus 3) entlang der Main-Weser-Bahnstrecke bis zur Eschersheimer Landstraße verläuft: - die Treppe vom S-Bahnhof Eschersheim zu dem Bahngleis für die Gleise der nach Norden fahrenden Züge ist schon lange gesperrt; - deshalb müssen die an der U-Bahn-Station Weißer Stein vor allem am Nachmittag und Abend aussteigenden Pendler für die Nordrichtung fast ausnahmslos zu Fuß
die Strecke über eine Treppe an der Maybachbrücke über die Thielenstraße zum
Bahnhof bzw. dem Bahnsteig nach Norden nehmen; - der Bürgersteig zur Bahnseite hin ist streckenweise überhaupt nicht begehbar, weil er abschnittweise zugewuchert ist; - z. B. überwuchert eine Brombeerhecke den Bürgersteig auf ca. 5 bis 6 m Länge in voller Breite; - dort, wo der Bürgersteig begehbar ist, ist er verschmutzt und mit verbackenem Laub (wahrscheinlich aus mehreren Jahren) bedeckt; - das alte Laub lässt den Bürgersteig bei Nässe rutschig und damit gefährlich sein; - Eigner eines kleinen Platzes an der Maybachbrücke im Vorfeld eines Umspannwerkes ist die Mainova AG; - der Platz wird von der Mainova AG ein- oder zweimal im Jahr gereinigt, das Grün beschnitten; - zum größten Teil des Jahres ist er von Unkraut überwuchert und mit Abfall bedeckt. Der Magistrat wird gebeten, sich mit der Deutschen Bahn AG (DB AG) und der Mainova AG ins Benehmen zu setzen, - um die DB AG zur Einhaltung ihrer Verkehrssicherungspflicht zu veranlassen; - die Mainova AG zu veranlassen, eine andere Lösung zu erbringen. Z. B. könnte
der kleine Platz mit grobem Kies bedeckt werden. Sofern eine Begrünung zwingend vorgegeben ist, könnten beispielsweise Kirschlorbeer-Büsche gepflanzt werden. Bodendecker würden wegen ihrer geringen Höhe hier keinen Sinn machen. Ergänzender Hinweis: Die Frequenz an den erwähnten Stellen beträgt täglich mehrere Tausend Personen; in der großen Mehrheit Pendler aus der Wetterau. Damit handelt es sich hier um eine wesentlich Ein- und Ausgangspforte für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main mit seinen umfangreichen Pendlerströmen. Dessen sollten sich alle Verantwortlichen bewusst sein.Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Januar 2011Sie sind hierOFOF 1348/9Thielenstraße in EschersheimOrtsbeiratsantrag · FDP
- 20. Januar 2011OMOM 4937Thielenstraße in EschersheimDirektanregung
- 9. Juni 2011Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 783Thielenstraße in EschersheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und Scholz gegen GRÜNE (= Ablehnung)