Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer unterbinden
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Immer wieder gab es seit der Neugestaltung des Höchster Mainufers zahlreiche Beschwerden von Spaziergängern und Eltern, deren Kinder auf den Spielplätzen am Main spielen, über zu schnell fahrende Autofahrer und daraus resultierende gefährliche Situationen. Dies führte zu einem Ortstermin am 28.5. diesen Jahres, wo bereits vereinbart wurde, dass, um der Raserei und der Gefährdungen ein Ende zu machen, die Durchfahrt gesperrt werden sollte, auch in dem Bewusstsein, dass das neu gestaltete Mainufer als Flaniermeile angelegt wurde. Daraufhin kamen Bürger und Anwohner in den Ortsbeirat und baten darum, dass die Straße weiter offen bleiben soll, wegen der leichteren Erreichbarkeit der Parkplätze oder auch verschiedener Geschäfte, Arztpraxen in Höchst usw. Der Ortsbeirat hat sich auf diese Argumente mehrheitlich eingelassen. Um die Raser zu stoppen, wurde mit den Vertretern der Ämter bei einem weiteren Ortstermin am 7.7.09 vereinbart eine angemessene Anzahl geeigneter Schwellen auf die Fahrbahn aufzubringen, die recht hoch ausfallen müssen, weil auf der gesamten Uferstraße ja Schritttempo eingehalten werden soll (Verkehrsberuhigter Bereich). Nachdem die Schwellen aufgebracht waren, zeigte sich, dass viele Autofahrer sie nicht beachten. Sie weichen ihnen aus und fahren über den Rasen, der inzwischen weitgehend nicht mehr vorhanden ist. Zum Teil befahren Autos sogar den Fuß- und Radweg direkt am Main. Andere PKWs werden einfach auf dem Rasen geparkt. Weiterhin wird vielfach viel zu schnell gefahren. Das Grünflächenamt hat dargelegt, dass, um den Rasen vor den Autos zu "schützen", eine Unzahl von Pollern entlang der gesamten Mainuferstraße aufgestellt werden müssten. Kosten von ca. 60.000,-€ würden entstehen. Die Poller müssten so eingerichtet werden, dass sie für die Dauer des Schlossfestes entfernt werden können (wegen der Schausteller usw.). Jemand müsste die Pfosten entfernen, weg transportieren, einlagern und wieder zurückschaffen und wieder einsetzen, jedes Jahr aufs Neue. Der Ortsbeirat sieht es aufgrund dieser Umstände als nicht mehr vertretbar an, noch weitere Versuche zu unternehmen, auf die Einsicht der Autofahrer zu bauen oder weiter viel Geld auszugeben, nur um rücksichtslose Autofahrer zügeln zu können.
Inhalt
Antrag vom 07.11.2009, OF 1319/6
Betreff:
Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer unterbinden
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, den Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer zu unterbinden. Die Parkplätze am Höchster Mainufer sollen dabei weiterhin jeweils von Osten und Westen her erreichbar sein.
Begründung:
Immer wieder gab es seit der Neugestaltung des Höchster Mainufers zahlreiche Beschwerden von Spaziergängern und Eltern, deren Kinder auf den Spielplätzen am Main spielen, über zu schnell fahrende Autofahrer und daraus resultierende gefährliche Situationen. Dies führte zu einem Ortstermin am 28.5. diesen Jahres, wo bereits vereinbart wurde, dass, um der Raserei und der Gefährdungen ein Ende zu machen, die Durchfahrt gesperrt werden sollte, auch in dem Bewusstsein, dass das neu gestaltete Mainufer als Flaniermeile angelegt wurde.
Daraufhin kamen Bürger und Anwohner in den Ortsbeirat und baten darum, dass die Straße weiter offen bleiben soll, wegen der leichteren Erreichbarkeit der Parkplätze oder auch verschiedener Geschäfte, Arztpraxen in Höchst usw. Der Ortsbeirat hat sich auf diese Argumente mehrheitlich eingelassen. Um die Raser zu stoppen, wurde mit den Vertretern der Ämter bei einem weiteren Ortstermin am 7.7.09 vereinbart eine angemessene Anzahl geeigneter Schwellen auf die Fahrbahn aufzubringen, die recht hoch ausfallen müssen, weil auf der gesamten Uferstraße ja Schritttempo eingehalten werden soll (Verkehrsberuhigter Bereich).
Nachdem die Schwellen aufgebracht waren, zeigte sich, dass viele Autofahrer sie nicht beachten. Sie weichen ihnen aus und fahren über den Rasen, der inzwischen weitgehend nicht mehr vorhanden ist. Zum Teil befahren Autos sogar den Fuß- und Radweg direkt am Main. Andere PKWs werden einfach auf dem Rasen geparkt. Weiterhin wird vielfach viel zu schnell gefahren.
Das Grünflächenamt hat dargelegt, dass, um den Rasen vor den Autos zu "schützen", eine Unzahl von Pollern entlang der gesamten Mainuferstraße aufgestellt werden müssten. Kosten von ca. 60.000,-€ würden entstehen. Die Poller müssten so eingerichtet werden, dass sie für die Dauer des Schlossfestes entfernt werden können (wegen der Schausteller usw.). Jemand müsste die Pfosten entfernen, weg transportieren, einlagern und wieder zurückschaffen und wieder einsetzen, jedes Jahr aufs Neue.
Der Ortsbeirat sieht es aufgrund dieser Umstände als nicht mehr vertretbar an, noch weitere Versuche zu unternehmen, auf die Einsicht der Autofahrer zu bauen oder weiter viel Geld auszugeben, nur um rücksichtslose Autofahrer zügeln zu können.
Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. November 2009Sie sind hierOFOF 1319/6Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer unterbindenOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, LINKE., Freie_Wähler
- 24. November 2009OMOM 3747Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer unterbindenDirektanregung
- 2. Februar 2010Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 2741. Verkehrsberuhigung am Höchster Mainufer 2. Durchgangsverkehr am Höchster Mainufer unterbinden 3. Höchster Mainufer: Versäumte, verkehrsberuhigende, bauliche Maßnahmen endlich umsetzenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und Freie Wähler gegen 7 CDU und FDP (= Ablehnung) bei Enthaltung 1 CDU