Knut ohne Mehrkosten
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Abschaffung der Zusatzgebühren für den on-demand-Bus Knut für Inhaber*innen von Zeitfahrkarten, um die Nutzung des ÖPNV in der Stadtrandregion zu fördern. Dies soll die bestehenden Lücken im ÖPNV-Netz schließen und die Gleichbehandlung der Ticketpreise sicherstellen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Zusatzgebühren für die Benutzung des on-demand-Busses Knut mindestens für Inhaber*innen von Zeitfahrkarten abzuschaffen. Knut verkehrt ausschließlich in der Stadtrandregion mit einem ohnehin deutlich dünneren ÖPNV-Netz und schließt somit Lücken in diesem Netz. Zumal die ÖPNV-Benutzer am Stadtrand den gleichen Preis für ihre Tickets und Zeitfahrkarten bezahlen bei einer jedoch deutlich dünneren Leistung.
Begründung
Während in der Kernstadt die Menschen aus einer Vielzahl von Verbindungen wählen können, stehen Harheimer und Harheimerinnen nur die Buslinie 25 und 28 zur Verfügung. Zum Erreichen der Innenstadt ist Umsteigen bei jeder Fahrt mindestens einmal erforderlich. Zudem fällt die S6 schon seit vielen Monaten häufig aus oder fährt nur eingeschränkt. So ist es schwer verständlich, wenn zum normalen Ticketpreis beim Umstieg auf Knut ein Komfort-Aufpreis plus Entfernungszuschlag pro Kilometer auch beim Vorliegen einer Zeitkarte erhoben wird, obwohl der on-demand-Bus lediglich die geringere Leistung kompensiert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 18. Dezember 2022 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 14 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 09.01.2023 im OBR 14 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und BFF gegen GRÜNE (= Annahme)