Einrichtung einer Querungshilfe in der Emil-von-Behring-Straße
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Zusammenfassung
Der Antrag des Ortsbeirats fordert die Einrichtung von Querungshilfen in der Emil-von-Behring-Straße, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu verbessern. Dies ist erforderlich, da der Bereich stark frequentiert ist und bereits gefährliche Situationen aufgetreten sind. Ziel ist es, durch entsprechende Maßnahmen Unfälle zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen.
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Emil-von-Behring-Straße — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 06.10.2026.
- Emil-von-Behring-Straße / Ecke Lurgiallee: Verkehrssicherheit erhöhen06.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Mehr Bänke für den Ortsbezirk 817.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Mehr Schutz durch Schatten (Sonderfonds)20.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Emil-von-Behring-Straße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, mit welchen Maßnahmen die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger in der Emil-von-Behring-Straße - konkret im Bereich der Einmündung auf Höhe des Jobcenters bzw. Sozialrathauses Nord - nachhaltig verbessert werden kann.
- Die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs ("Zebrastreifen") oder einer vergleichbaren baulichen bzw. markierten Querungshilfe.
- Die Überprüfung der Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmenden im Einmündungsbereich sowie die Prüfung von Maßnahmen zur besseren Einsehbarkeit.
- Die Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen zur Überprüfung der Einhaltung des dort geltenden Tempolimits von 30 km/h.
Begründung
In der Emil-von-Behring-Straße befindet sich auf Höhe des dortigen Jobcenters und Sozialrathauses Nord ein sensibler Bereich mit regelmäßigem Fußgängerverkehr. Viele Bürgerinnen und Bürger, darunter Besucherinnen und Besucher der städtischen Einrichtungen, überqueren hier täglich die Straße.
Obwohl in diesem Bereich Tempo 30 gilt und die Straße einen sackgassenähnlichen Charakter aufweist, ist das reale Verkehrsaufkommen überraschend hoch. In den vergangenen Jahren kam es an dieser Stelle immer wieder zu potenziell gefährlichen Verkehrssituationen. Fußgängerinnen und Fußgänger berichten regelmäßig davon, dass Fahrzeuge nicht oder erst sehr spät abbremsen. Zudem drängt sich der subjektive Eindruck auf, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h merklich überschritten wird und Geschwindigkeiten im Bereich von 40 bis 50 km/h keine Seltenheit sind.
Erschwert wird die Situation durch die mangelnde Übersichtlichkeit des Einmündungsbereichs. Für zu Fuß gehende ist oft schwer einzuschätzen, ob herannahende Fahrzeuge rechtzeitig verzögern; gleichzeitig nehmen
Autofahrerinnen und Autofahrer querungswillige Personen aufgrund der Sichtverhältnisse teilweise erst sehr spät wahr. Nur der besonderen Aufmerksamkeit der zu Fuß gehenden ist es zu verdanken, dass es hier noch nicht zu schwerwiegenden Unfällen gekommen ist.
Eine klar sichtbare Querungshilfe würde hier maßgeblich zur Entschärfung der Gefahrenstelle und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtbezirk beitragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Oktober 2026 brachte SPD im Ortsbeirat 8 diesen Antrag ein.