Endlich für Sicherheit und Ordnung sorgen: 24/7-Präsenz der Stadtpolizei am Karlsplatz!
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einrichtung einer mobilen Wache der Stadtpolizei am Karlsplatz, um die Sicherheit und Ordnung in diesem stark belasteten Gebiet zu verbessern. Die Begründung verweist auf die katastrophalen Zustände im Bahnhofsviertel, die durch Drogenkriminalität und Gewalt geprägt sind. Ziel ist es, die Lebensqualität der Anwohner und Passanten nachhaltig zu erhöhen.
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Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird dazu aufgefordert, im Rahmen des Projektes "Ossip" (Offene Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention, Prävention) umgehend die Einrichtung einer mobilen Wache der Stadtpolizei am Karlsplatz im Frankfurter Bahnhofsviertel zu veranlassen, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche besetzt ist.
- Der Magistrat wird zudem gebeten, das Gespräch mit dem Land Hessen dahingehend aufzunehmen, inwieweit diese Präsenzwache durch Kräfte der Landespolizei unterstützt bzw. verstärkt werden kann.
- Weiterhin wird der Magistrat gebeten, mit den Gewerbetreibenden und Immobilienbesitzern am Karlsplatz in Kontakt zu treten und in Gesprächen mit diesen zu sondieren, welche unterstützenden Maßnahmen von deren Seite erbracht werden können, um sowohl die objektive Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsempfinden von Anliegern und Passanten am Karlsplatz nachhaltig zu verbessern.
Begründung
Der katastrophale Zustand des öffentlichen Raums im Bahnhofsviertel ist allgemein bekannt und hat mittlerweile mit Schlagworten wie "Zombieland" oder "gefährlichster Slum Deutschlands" international traurige Berühmtheit erlangt, so dass sich hier eine detailliertere Beschreibung der dort herrschenden Gesamtsituation erübrigt. Die Bewohner, Gastronomen und Gewerbetreibenden am Karlsplatz müssen tagtäglich erleben, wie nicht nur der Konsum und Handel von Drogen vor deren Haustür offen vollzogen wird und die Beschaffungskriminalität immer weiter ausufert, sondern sehen sich auch regelmäßig Bedrohungen und Vandalismus ausgesetzt. Straßenschlachten und Messerstechereien gehören zum Alltag, Hauseingänge und Fassaden werden mit menschlichem Urin, Kot, Erbrochenem und Blut verunreinigt. Zudem haben die Drogenabhängigen neuerdings damit begonnen, auf der Suche nach Stoff in erheblichem Umfang Pflastersteine im Bürgersteig als auch Abdeckungen der Lüftungsschächte von Kellerfenstern auszubauen und damit nicht nur öffentliches als auch privates Eigentum erheblich zu beschädigen, sondern auch die Verkehrssicherheit - insbesondere für Fußgänger - in eklatantem Maß zu gefährden. Um diese untragbaren Zustände, die insbesondere in den Abend- und Nachtstunden überhandnehmen, endlich einzudämmen und die allgemeine Sicherheitslage am Karlsplatz nachhaltig zu verbessern, erscheint die umgehende Einrichtung einer mobilen Wache der Stadtpolizei mit einer 24/7-Besetzung im Rahmen des Projektes "Ossip" (Offene Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention, Prävention) unumgänglich. Eine personelle Verstärkung dieser mobilen Wache durch Kräfte der Landespolizei ist durch den Magistrat ebenso zu prüfen wie abgestimmte unterstützende Maßnahmen der betroffenen Gewerbetreibenden am Karlsplatz, um die allgemeine Sicherheitslage am Karlsplatz nachhaltig zu verbessern - und damit die Lebensqualität aller Menschen dort.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. August 2024 brachte BFF-BIG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.09.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Zurückweisung bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme)