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Wildblumenwiesen auf Frankfurter Friedhöfen

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
22 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, Rasengrabstätten auf Frankfurter Friedhöfen in Wildblumenwiesen umzuwandeln, um Lebensraum für Insekten zu schaffen und die ästhetische Vielfalt zu erhöhen. Zudem wird die Aufstellung von Bienenfutterautomaten und Bienenstöcken vorgeschlagen, um die Biodiversität zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, inwieweit Rasengrabstätten auf Frankfurter Friedhöfen in Wildblumenwiesen umgewandelt werden können.
  2. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob an entsprechend ausgewiesenen Flächen auf Frankfurter Friedhöfen, z.B. umgewandelten Wildblumengräbern, sogenannte Bienenfutterautomaten aufgestellt werden können.
  3. Darüber hinaus ist zu prüfen und zu berichten, ob auf den Frankfurter Friedhöfen, insbesondere bei Anlage von Wildblumenwiesen, Bienenkörbe bzw. -beuten aufgestellt werden können. Geeignete Standorte auf dem Gelände sollen vom Magistrat in Absprache mit Imker*innen festgelegt werden.

Begründung

Auf den Frankfurter Friedhöfen gibt es neben Urnen und Reihengräbern die Möglichkeit der Rasengrabstätten. Die ausschließlich mit Rasen bedeckten Flächen, werden regelmäßig kurzgemäht und können Insekten so keine Nahrung bieten. Rasenflächen haben einen eingeschränkten ökologischen Nutzen - eine Umstellung von Rasen auf Wildblumenwiesen jedoch würde dringend benötigten Lebensraum für Insekten, insbesondere für Honig- und Wildbienen, schaffen. Die farbig blühenden Flächen hätten zudem einen ästhetischen Nutzen für Angehörige und Besucher*innen. Was sich in vielen Städten im städtischen Raum etabliert hat könnte auf Friedhöfen, und dort besonders auf den umgewandelten Wildblumengräbern und -flächen, die Pflanzenvielfalt erhöhen: als Bienenfutterautomat genutzte ehemalige Kaugummi-Automaten. Für 50 Cent können Bürger*innen zwischen einer ein- und einer mehrjährigen Saatgutmischung wählen. Die leeren Kapseln können neben dem Automaten in einem Spender zurückgegeben werden. Die Angehörigen können so aktiv zu mehr Bienenweiden in der Stadt beitragen und statt verwelkender Topf- und Schnittpflanzen bieten die Wildblumengräber viele Monate lebendige Vielfalt. Ebenfalls bereits in anderen Kommunen haben Bienenstöcke in ihren Behausungen Heimat auf Friedhöfen gefunden. Der geschützte Raum bietet den Bienen eine ideale Umgebung und würde in Frankfurt das Konzept der Wildblumenwiesen auf Friedhöfen abrunden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Juni 2024Sie sind hier
    NRNR 955Wildblumenwiesen auf Frankfurter Friedhöfen
    STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 8. November 2024Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 414Wildblumenwiesen auf Frankfurter FriedhöfenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 28 · 27.06.2024
TO I, TOP 118
Angenommen
Der Vorlage NR 955 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 33 · 11.07.2024
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 955 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 30 · 31.10.2024
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 955 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF

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