Festpreisregelung neben dem Taxitarif ermöglichen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Ergänzung der Taxentarifverordnung um die Möglichkeit von Festpreisregelungen für Taxifahrten in Frankfurt am Main. Dies soll den Kunden transparente Preise vor der Fahrt ermöglichen und den Bedürfnissen der Taxiunternehmen gerecht werden. Die Umsetzung dieser Regelung wird als notwendig erachtet, um die Flexibilität der Taxitarife zu erhöhen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, die "Verordnung über die Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen für den Verkehr mit Taxen in Frankfurt am Main (Taxentarif)" um die Möglichkeit einer Festpreisregelung für Taxibestellungen zu ergänzen. Der Magistrat erarbeitet zusammen mit den Taxivereinigungen ein Konzept für faire Festpreisregelungen zwischen den Kund*innen und den Fahrer*innen.
Begründung
Seit der Änderung des Personenbeförderungsgesetz (PBefG) von 2021 ist erstmalig eine flexiblere Gestaltung der Taxitarife erlaubt. Diese beinhaltet auch die Möglichkeit, Festpreise für Taxifahrten zu ermöglichen. So kann bei Taxibestellungen vorab ein Festpreis festgelegt werden, zu welchem die Fahrt dann erbracht werden muss. In Hamburg wurde mit der geänderten Taxenordnung vom 16. Mai 2023 eine Festpreisregelung durch ein Zonenmodell ermöglicht, die ab dem 01. Juli 2023 in Kraft trat. Ein weiteres Beispiel ist München, dort gibt es eine solche Festpreisregelung seit dem 01. September 2023. In Frankfurt hat der Magistrat im November 2022 einen neuen Taxitarif beschlossen, der seit Januar 2023 gilt. Allerdings noch ohne eine Festpreisregelung. Mit diesem Antrag unterstützen wir die rasche Umsetzung dieser rechtlichen Regelung, die für Frankfurter Taxikund*innen transparentere - vor der Fahrt nachvollziehbare - Preise ermöglichen und den Bedarfen Frankfurter Taxiunternehmen gerecht werden würde.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 18. März 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.05.2024 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION; BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme) Gartenpartei (= Annahme mit der Maßgabe, dass das Verfahren auch bei Mietwohnungen angewendet wird. Im Mietvertrag werden faire Festpreise festgelegt und der Mieter vor Wuchermieten geschützt.)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG gegen Gartenpartei (= Annahme mit der Maßgabe, dass das Verfahren auch bei Mietwohnungen angewendet wird. Im Mietvertrag werden faire Festpreise festgelegt und der Mieter vor Wuchermieten geschützt.)