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Digitalisierung des Hauptfriedhofes und der Stadtteilfriedhöfe

Vorlagentyp: NRAfD

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Erstellung eines Konzeptes zur Digitalisierung des Hauptfriedhofs und der Stadtteilfriedhöfe in Frankfurt. Dies soll durch moderne Techniken wie GIS-Vermessungen und interaktive Apps geschehen, um den Bürgerservice zu verbessern und Informationen zugänglich zu machen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird angestrebt, um den Bürgern umfassendere digitale Angebote zu bieten und die Schnittstellen zu anderen städtischen Datensystemen zu nutzen.

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Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 13.01.2027.Warum?

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept für die Digitalisierung des Hauptfriedhofes und der Stadtteilfriedhöfe zu erstellen und dieses als Magistratsvorlage in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen.

Begründung

Die digitalen Angebote für den Frankfurter Hauptfriedhof und die Stadtteilfriedhöfe bestehen bisher vor allem aus klassischen Weblösungen und Apps mit historischen Inhalten (z.B. mit Informationen zu historischen Gräbern, Gedenkkultur, Prominentengräbern usw.), während der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg durch flächendeckende GIS-Katastervermessungen und einer hochmodernen, interaktiven Routing-App weit mehr Informationen und Angebote für den Bürger bereitstellen kann. In der Friedhofsverwaltung existieren zwar offensichtlich Vermessungs- und Verfügbarkeitsdaten für alle Friedhöfe der Stadt und die sich auf ihnen befindlichen Gräber, diese sind jedoch in ihrer Gänze öffentlich nicht zugänglich. Der Fokus in Frankfurt liegt im direkten Vergleich zu Hamburg auf der behördlichen Verwaltung und den gewerblichen Nutzungen und weniger auf Bürgerservice. Die Möglichkeiten, die zu einer Verbesserung der Leistungen für die Bürger vorhanden sind, werden hier also nicht genutzt (z.B. Online-Grabkauf und Vorsorge-Buchung sowie individuelle Grabsuche). Der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg ist mit rund 400 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt und wurde zentimetergenau per Drohnen-Orthofotografie vermessen. Die App "Friedhof Ohlsdorf" bietet präzises GPS-Live-Routing zu über 800 Sehenswürdigkeiten und ca. 580 Prominentengräbern inklusive Biografien. Er bietet außerdem eine Online-Verstorbenensuche mit einer zentralen, leistungsstarken Datenbank zum Auffinden von rund 400.000 Verstorbenen, ein GIS-basiertes Kataster, die Möglichkeit des direkten Online-Grabkaufs und eine Vorsorgebuchung per Mausklick. Ein besonders spannendes Feld ist die Verknüpfung von Friedhofsdaten mit anderen städtischen Informationssystemen (z.B. Baumkataster, Klimadaten, Katasterinformationen, Denkmalschutz u.v.a.). So kann auch öffentlich sichtbar gemacht werden, welche Friedhöfe als Kaltluftschneisen dienen, wo seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt sind und welche Gräber dem Denkmalschutz unterliegen. Solche Daten helfen nicht nur der Verwaltung, sondern sind für Pietäten, Steinmetzbetriebe, Friedhofsgärtnereien, Landschaftsarchitekten, Planer, Umweltämter und vor allem für die Bürger von unschätzbarem Wert.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Oktober 2026 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.

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