Nachhaltige Flächenkreislaufwirtschaft
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, ein Informationssystem zur Darstellung der Flächenkreislaufwirtschaft in Frankfurt am Main zu schaffen. Dies soll die Transparenz über die Flächenbeanspruchung erhöhen und die Versiegelung von Flächen dokumentieren. Das erwartete Ergebnis ist eine nachhaltige Stadtentwicklung durch die Reduzierung des Flächenfraßes.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Es soll ein Informationssystem geschaffen werden, welches den Menschen einfach und verständlich darstellt, ob diese Stadt weiter wertvollen Boden verliert, also der Flächenfraß fortschreitet, oder ob es wirklich eine Kreislaufwirtschaft gibt, also eine Fläche entsiegelt wird, wenn zuvor versiegelt wurde. Das soll alleine schon deswegen geschehen, weil es im ISTEK 2030+ versprochen wurde.
Begründung
Im ISTEK 2030+ ist zu lesen: "Frankfurt am Main will die Flächenbeanspruchung reduzieren und gleichzeitig Transparenz für die vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten aller Bodennutzungsarten schaffen. Dazu gehören auch Ausgleichsflächen für Eingriffe in Natur und Landschaft. Hierfür sind dauerhaft und systematisch Entwicklungspotenziale innerhalb der Stadt zu identifizieren, zu bewerten und transparent zu machen, die sich für eine Bebauung oder Umnutzung eignen und in einem Informationssystem nachzuhalten. Damit wird eine wichtige Voraussetzung für eine Flächenkreislaufwirtschaft gelegt, die künftig einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung leistet."
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Februar 2024 brachte Gartenpartei diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.03.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen LINKE. und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen LINKE. und Gartenpartei (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)