Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV

Vorlagentyp: NRLINKE
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Frankfurter ÖPNV. Dies ist notwendig, um den ÖPNV zukunftsfähig zu gestalten und die Verkehrswende zu unterstützen. Die Stadtverordnetenversammlung soll sich für die Anliegen der Beschäftigten einsetzen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt das Anliegen der Beschäftigten im Frankfurter ÖPNV nach besseren Arbeitsbedingungen.
  2. Der Magistrat setzt sich bei den städtischen Verkehrsunternehmen für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Frankfurter ÖPNV, insbesondere im Fahrdienst, ein.
  3. Der Magistrat setzt sich bei Bund und Land für finanzielle Mittel für eine deutliche Erhöhung der Personenkilometer im Nahverkehr und bessere Arbeitsbedingungen zur Fachkräftegewinnung und -bindung ein.

Begründung

Frankfurt muss den ÖPNV gemäß der Klimaziele zukunftsfähig gestalten und ausbauen. Ein guter und effektiver ÖPNV ist das Rückgrat der Verkehrswende. Wie wir gerade in Frankfurt erleben, ist neben der vielfältigen Infrastruktur- und Ausbauprojekte, die Situation der Beschäftigten ein zentraler Faktor. Aktuell sind die Beschäftigten massiv unter Druck und als eine Art "Notmaßnahme" zur Entlastung dient der sogenannte "ehrliche Fahrplan". Dieser bedeutet eine Kürzung des Angebots aufgrund von Personalmangel und des Teufelskreises von Ausfällen, Ersatzdiensten und Krankheit. Nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen fehlen jedoch. Es gibt Gründe, warum die Personaldeckung schon seit langem schwierig ist. Die strapaziösen Arbeitszeiten mit geteilten Diensten, die psychischen Belastungen, der Stress: Die gesundheitlichen Folgen der Arbeitsbedingungen sind immens. Nicht nur die Frage der Gewinnung neuen Personals muss im Fokus aktueller und zukünftiger Maßnahmen stehen, sondern auch die der Bindung des vorhandenen Personals. Im Vordergrund dabei steht die Verbesserung der Arbeitsbedingungen; des Gesundheitsschutzes, der Vereinbarkeit. Es braucht höhere Löhne gerade in den unteren Lohngruppen, eine Wertschätzung langer Betriebszugehörigkeiten und eine Verkürzung der Arbeitszeit. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern. Die Verkehrswende benötigt auch eine echte Arbeitswende im Verkehr. Ohne angemessene Maßnahmen für die Verbesserung der Situation werden wir zudem weiter erleben, wie der Unmut über den ÖPNV zunimmt, die Verkehrswende blockiert wird, weil viele weiter oder vermehrt wieder auf das Auto setzen werden anstatt auf einen unzuverlässigen, gekürzten ÖPNV mit vollen Bahnen. Im Sinne der Verkehrswende ist es wichtig, dass die Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt das Anliegen der Beschäftigten im ÖPNV ausdrücklich unterstützt und sich um die materiellen Voraussetzungen kümmert. Der Magistrat sollte sich bei Bund und Land für eine bessere Finanzierung des ÖPNV und die städtischen Vertreter*innen in den Aufsichtsräten und politischen Gremien für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne einsetzen. Wir brauchen eine Mobilität für alle und gute Arbeit für die Beschäftigten im ÖPNV.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. Januar 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.02.2024 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 24 · 19.02.2024
TO I, TOP 9
Angenommen
a) Die Ziffern 1. und 2. der Vorlage NR 869 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 3. der Vorlage NR 869 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Sonstige:
FDP (Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffer 3. Annahme)
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDAfDVolt
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfD
Sonstige:
BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, AfD und Volt gegen LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme); BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu b) GRÜNE, SPD, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und AfD (= Ablehnung); BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffer 3. Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 27 · 27.02.2024
TO I, TOP 16
Angenommen
a) Die Ziffern 1. und 2. der Vorlage NR 869 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 3. der Vorlage NR 869 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Gartenpartei
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) zu b) GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 29 · 29.02.2024
TO I, TOP 10
Angenommen
a) Die Ziffern 1. und 2. der Vorlage NR 869 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 3. der Vorlage NR 869 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. c) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Mehler-Würzbach, Dr. Schulz, Luxen, Eberz, Görres und Nagel dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) zu b) GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung