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Mehr Hortplätze für Frankfurts Grundschulkinder schaffen

Vorlagentyp: NRFDP
41 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Grundschulkinder schaffen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 22.08.2019 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, sich mit den Frankfurter Schulleitungen ins Benehmen zu setzen und darauf hinzuwirken, freie Raumkapazitäten für die zusätzliche Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder zu schaffen und somit das Betreuungsangebot in den jeweiligen Stadteilen auszubauen. Folgende Punkte sollen bei den Gesprächen mit den Schulleitungen bei einer Kooperation gesichert werden:
    • a)Zusätzliche Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung an den Schulen.
    • b)Sicherstellung einer zusätzlichen Hausverwaltung für die außerplanmäßige Nachmittagsbetreuung an den jeweiligen Schulen.
  2. Weiter wird der Magistrat aufgefordert, auf die Berta-Jourdan-Schule und auf die Fachbereiche Erziehungswissenschaften sowie auf die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung an der Goethe Universitäten zuzugehen und gemeinsam weitere Ausbildende sowie Studierende für die schulische Ganztags- und Betreuungsangebote zu gewinnen.
  3. Ferner wird der Magistrat aufgefordert weitere Möglichkeiten zu prüfen, die zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen für Grundschulkinder führen. Das Ergebnis der Prüfung soll den Stadtverordneten unaufgefordert in einem Bericht vorgelegt werden. Begründung: Immer mehr Eltern finden keinen Betreuungsplatz für ihre Grundschulkinder. Gerade alleinerziehende Elternteile berichten von drohender Arbeitslosigkeit aufgrund der fehlenden Betreuung ihres Kindes bzw. ihrer Kinder. In einer familienfreundlichen Stadt wie Frankfurt am Main ist der Magistrat dazu angehalten alle Möglichkeiten zu prüfen, die zusätzliche Betreuungsplätze schaffen könnten. Viele Frankfurter Schulen verfügen über freie Raumkapazitäten am Nachmittag, die für ein zusätzliches Betreuungsangebot für Grundschulkinder genutzt werden könnten. Die zusätzlichen Räumlichkeiten würden vor allem das Betreuungsangebot in Stadtteilen erweitern, die bereits jetzt über zu wenige Plätze in der Nachmittagsbetreuung verfügen. Solange noch nicht an allen Frankfurter Schulen, vor allem Grundschulen, Ganztagsschulen im Profil 2 bestehen, müssen ausreichend Betreuungsplätze angeboten werden, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch über die Kindergartenzeit hinaus für Frankfurter Familien garantiert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, sich mit den Frankfurter Schulleitungen ins Benehmen zu setzen und darauf hinzuwirken, freie Raumkapazitäten für die zusätzliche Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder zu schaffen und somit das Betreuungsangebot in den jeweiligen Stadtteilen auszubauen. Ein zusätzlicher Betrieb außerhalb der regulären Schulzeit führt für die meisten Schulgemeinden zu zusätzlichem Aufwand, wie z.B. längere Arbeitszeiten für die Hausverwaltung oder zusätzliche Öffnungszeiten für Mensen an den Schulen. Aus diesem Grund sollen bei den Gesprächen mit den Schulleitungen bei einer Kooperation zugesichert werden, dass die benötigte Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung bereitgestellt wird und eine zusätzliche Hausverwaltung für die außerplanmäßige Nachmittagsbetreuung an den jeweiligen Schulen garantiert wird. Damit neben den zusätzlich geschaffenen Betreuungsplätzen auch die notwendigen Erzieherinnen und Erzieher zur Verfügung stehen, ist der Magistrat aufgefordert, auf die Berta-Jourdan-Schule und auf den Fachbereichen Erziehungswissenschaften sowie die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung an der Goethe Universitäten zuzugehen und gemeinsam weitere Ausbildende sowie Studierende für die schulischen Ganztags- und Betreuungsangebote zu gewinnen. Unabhängig davon ist der Magistrat dazu angehalten weitere Möglichkeiten zu prüfen, die zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen für Grundschulkinder führen und so der Betreuungsmangel in vielen Stadteilen endlich behoben wird.

Inhalt

Antrag vom 12.04.2019, NR 813

Betreff: Mehr Hortplätze für Frankfurts Grundschulkinder schaffen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 22.08.2019 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, sich mit den Frankfurter Schulleitungen ins Benehmen zu setzen und darauf hinzuwirken, freie Raumkapazitäten für die zusätzliche Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder zu schaffen und somit das Betreuungsangebot in den jeweiligen Stadteilen auszubauen. Folgende Punkte sollen bei den Gesprächen mit den Schulleitungen bei einer Kooperation gesichert werden:
    • a)Zusätzliche Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung an den Schulen.
    • b)Sicherstellung einer zusätzlichen Hausverwaltung für die außerplanmäßige Nachmittagsbetreuung an den jeweiligen Schulen.
  2. Weiter wird der Magistrat aufgefordert, auf die Berta-Jourdan-Schule und auf die Fachbereiche Erziehungswissenschaften sowie auf die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung an der Goethe Universitäten zuzugehen und gemeinsam weitere Ausbildende sowie Studierende für die schulische Ganztags- und Betreuungsangebote zu gewinnen.
  3. Ferner wird der Magistrat aufgefordert weitere Möglichkeiten zu prüfen, die zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen für Grundschulkinder führen. Das Ergebnis der Prüfung soll den Stadtverordneten unaufgefordert in einem Bericht vorgelegt werden. Begründung: Immer mehr Eltern finden keinen Betreuungsplatz für ihre Grundschulkinder. Gerade alleinerziehende Elternteile berichten von drohender Arbeitslosigkeit aufgrund der fehlenden Betreuung ihres Kindes bzw. ihrer Kinder. In einer familienfreundlichen Stadt wie Frankfurt am Main ist der Magistrat dazu angehalten alle Möglichkeiten zu prüfen, die zusätzliche Betreuungsplätze schaffen könnten. Viele Frankfurter Schulen verfügen über freie Raumkapazitäten am Nachmittag, die für ein zusätzliches Betreuungsangebot für Grundschulkinder genutzt werden könnten. Die zusätzlichen Räumlichkeiten würden vor allem das Betreuungsangebot in Stadtteilen erweitern, die bereits jetzt über zu wenige Plätze in der Nachmittagsbetreuung verfügen. Solange noch nicht an allen Frankfurter Schulen, vor allem Grundschulen, Ganztagsschulen im Profil 2 bestehen, müssen ausreichend Betreuungsplätze angeboten werden, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch über die Kindergartenzeit hinaus für Frankfurter Familien garantiert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, sich mit den Frankfurter Schulleitungen ins Benehmen zu setzen und darauf hinzuwirken, freie Raumkapazitäten für die zusätzliche Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder zu schaffen und somit das Betreuungsangebot in den jeweiligen Stadtteilen auszubauen. Ein zusätzlicher Betrieb außerhalb der regulären Schulzeit führt für die meisten Schulgemeinden zu zusätzlichem Aufwand, wie z.B. längere Arbeitszeiten für die Hausverwaltung oder zusätzliche Öffnungszeiten für Mensen an den Schulen. Aus diesem Grund sollen bei den Gesprächen mit den Schulleitungen bei einer Kooperation zugesichert werden, dass die benötigte Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung bereitgestellt wird und eine zusätzliche Hausverwaltung für die außerplanmäßige Nachmittagsbetreuung an den jeweiligen Schulen garantiert wird. Damit neben den zusätzlich geschaffenen Betreuungsplätzen auch die notwendigen Erzieherinnen und Erzieher zur Verfügung stehen, ist der Magistrat aufgefordert, auf die Berta-Jourdan-Schule und auf den Fachbereichen Erziehungswissenschaften sowie die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung an der Goethe Universitäten zuzugehen und gemeinsam weitere Ausbildende sowie Studierende für die schulischen Ganztags- und Betreuungsangebote zu gewinnen. Unabhängig davon ist der Magistrat dazu angehalten weitere Möglichkeiten zu prüfen, die zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen für Grundschulkinder führen und so der Betreuungsmangel in vielen Stadteilen endlich behoben wird. Bericht des Magistrats vom 24.01.2020, B 15 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Zuständige sonstige Gremien: Jugendhilfeausschuss KAV Versandpaket: 24.04.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. April 2019Sie sind hier
    NRNR 813Mehr Hortplätze für Frankfurts Grundschulkinder schaffen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 24. Januar 2020Antwort des Magistrats · nach 41 WochenBB 15Mehr Hortplätze für Frankfurts Grundschulkinder schaffenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 30 · 13.05.2019
TO I, TOP 14
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 813 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeBFF
Ablehnung:
AfDFDP
Sonstige:
FRAKTION (Annahme)Frankfurter (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und BFF gegen AfD und FDP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 54 · 27.05.2019
TO I, TOP 1
Beraten
Die Vorlage NR 813 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

KAV
Sitzung 34 · 03.06.2019
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage NR 813 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 33 · 16.09.2019
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 813 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 36 · 20.01.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 813 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

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