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Altenheimentwicklungsplan

Vorlagentyp: NRCDU
2 SitzungenAbgelehnt

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, umgehend die Arbeit an einer Altenheimentwicklungsplanung aufzunehmen und einen abschließenden Bericht bis Ende 2024 vorzulegen.

Begründung

Frankfurt wird in den kommenden Jahren massiv wachsen und in vier Jahren die Marke von 800 000 Einwohnern erreicht haben. Bis 2045 wird mit voraussichtlich 843 000 Einwohner zu rechnen sein. Der Anteil der alten Menschen, aber auch die absolute Zahl von alten Menschen in Frankfurt wird drastisch zunehmen. Einer der Gründe dafür ist auch, dass die geburtenstarken Jahrgänge aus den 1950er und 1960er Jahren, die sogenannten Babyboomer, die Zahl der pflegebedürftigen Menschen ansteigen lässt. Während der Magistrat für Kinder (Kindertagesstätten-Planung) und Schüler/innen (Schulentwicklungsplanung) die Bevölkerungsentwicklung seinem Planungsvorhaben zugrunde legt, hat er, wie Fachleute wiederholt bemängeln, keinerlei zukunftsweisendes Gesamtkonzept für die Versorgung pflegebedürftiger alter Menschen in stationären Einrichtungen wie Altenheime oder altengerechte Wohnanlagen und generationsübergreifende Wohnformen. Die Feststellung der Zahl notwendiger Betreuungsplätze und Einrichtungen ist Voraussetzung, dass künftige Stadtentwicklungskonzepte darauf zurückgreifen. Nur wenn die zu erwartende Zahl künftiger Pflegebedürftiger in Frankfurt feststeht, können Bauflächen für neue Einrichtungen in den Stadtteilen vorgesehen werden. Investoren und Träger von Pflegeeinrichtungen können sich dann daran orientieren und den Bau der notwenigen Einrichtungen zeitnah umsetzten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. September 2023 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.11.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 21 · 12.10.2023
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage NR 765 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 02.11.2023
TO II, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage NR 765 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTIONBFF-BIGGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF-BIG und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

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