Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Digitale Souveränität: DSGVO konforme Videotelefonie

Vorlagentyp: NRFRAKTION
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Beendigung der Nutzung von nicht in Deutschland gehosteten Videotelefonie-Services in der Verwaltung und die Umstellung auf einen DSGVO-konformen Open Source Dienst wie "OpenTalk". Dies soll die digitale Souveränität der Stadt Frankfurt stärken und den Datenschutz gewährleisten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Deutsche Unternehmen machen auf dem Markt der Videotelefonie den etablierten US-amerikanischen Anbietern von entsprechender Software Konkurrenz. Open Source Videokonferenz-Software wie beispielsweise der Service "OpenTalk" zeichnet im Gegensatz zu den drei Großen des Videotelefonie-Marktes ("Microsoft Teams", "Zoom" oder "WebEx" von Cisco) der Aspekt aus, dass hierbei Daten ausschließlich über in Deutschland betriebene Cloud-Server fließen. Virtuelle Meetings können über solche Anbieter DSGVO-konform abgehalten werden, genügen damit höchsten datenschutzrechtlichen Ansprüchen und eignen sich deshalb besonders für den Einsatz im Zusammenhang mit sensiblen Daten in deutschen Behörden. Hierdurch würde echte digitale Souveränität für die Stadt Frankfurt ermöglicht. Der Dienst "OpenTalk" wird bereits in Behörden genutzt und getestet. Hierunter unter anderem das Umweltbundesamt und die Staatskanzlei in Schleswig-Holstein.

Dies vorausgeschickt möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, die Nutzung von nicht in Deutschland gehosteten Videotelefonie-Services in der Verwaltung zu beenden. Der Magistrat soll die Videotelefonie in den Ämtern der Stadt auf einen DSGVO-konformen Open Source Dienst wie "OpenTalk" (oder ein gleichwertiges Äquivalent) umstellen.

Begründung

Deutsche Unternehmen machen auf dem Markt der Videotelefonie den etablierten US-amerikanischen Anbietern von entsprechender Software Konkurrenz. Open Source Videokonferenz-Software wie beispielsweise der Service "OpenTalk" zeichnet im Gegensatz zu den drei Großen des Videotelefonie-Marktes ("Microsoft Teams", "Zoom" oder "WebEx" von Cisco) der Aspekt aus, dass hierbei Daten ausschließlich über in Deutschland betriebene Cloud-Server fließen. Virtuelle Meetings können über solche Anbieter DSGVO-konform abgehalten werden, genügen damit höchsten datenschutzrechtlichen Ansprüchen und eignen sich deshalb besonders für den Einsatz im Zusammenhang mit sensiblen Daten in deutschen Behörden. Hierdurch würde echte digitale Souveränität für die Stadt Frankfurt ermöglicht. Der Dienst "OpenTalk" wird bereits in Behörden genutzt und getestet. Hierunter unter anderem das Umweltbundesamt und die Staatskanzlei in Schleswig-Holstein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. September 2023 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.11.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 21 · 30.10.2023
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage NR 756 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
CDULinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 02.11.2023
TO II, TOP 16
Abgelehnt
Die Vorlage NR 756 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
CDULinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIGGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie BFF-BIG und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung