Mögliche Standort-Alternativen für den Zoo jetzt prüfen!
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
den Zoo jetzt prüfen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, welche Vor- und Nachteile ein Umzug des Zoos innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets hätte. Hierbei mögen vor allem folgende Gesichtspunkte beachtet werden: - Welche Auswirkungen ein neuer Zoo mit größerem Gelände (20 ha, 30 ha oder 40 ha) auf die Besucherzahl und die möglichen Arten der gehaltenen Tiere hätte Wie eine Kostenschätzung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit mit Blick auf einen Umzug aussehen könnte, auch unter Berücksichtigung möglicher finanzieller Erlöse des alten Zoo-Geländes - Welche Bebauung, unter Berücksichtigung eines großzügigen öffentlichen Grüngeländes und des Stadtklimas, auf dem bisherigen Zoo-Areal möglich wäre und welche finanziellen Szenarien (Verpachtung, Verkauf, ABG etc.) sinnvoll wären Begründung: Trotz einiger schon erfolgter Sanierungen im 11 ha großen Frankfurter Zoo im Ostend, besteht aufgrund einer Vielzahl von alten Anlagen weiterhin ein erheblicher Sanierungsstau mit großen finanziellen Lasten für die Stadt Frankfurt. Immer wieder wurde eine Verlagerung des Zoos innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets aus wohnungspolitischen, finanziellen und wirtschaftlichen Gründen erwogen. Der Riedberg war einmal hierfür im Gespräch, zuletzt eine Fläche bei Steinbach. Gemeinsam hatten diese Überlegungen, dass ein neuer Zoo eine größere Fläche haben und das Gelände des alten Zoos in zentraler Lage u.a. dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden könnte. Gerade weil nun zahlreiche und erhebliche Investitionen im Zoo anstehen, sich die finanzielle Lage der Stadt aber eintrübt, weitere finanzielle Großprojekte geplant werden (z.B. Bühnen, Oper, Sanierung Paulskirche etc.) und der Wohnungsmarkt in Frankfurt zunehmend angespannt ist, ist nun der Zeitpunkt gekommen diese Frage entscheidend und fundiert zu beantworten.
Inhalt
Antrag vom 23.01.2019, NR 743
Betreff: Mögliche Standort-Alternativen für den Zoo jetzt prüfen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, welche Vor- und Nachteile ein Umzug des Zoos innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets hätte. Hierbei mögen vor allem folgende Gesichtspunkte beachtet werden: - Welche Auswirkungen ein neuer Zoo mit größerem Gelände (20 ha, 30 ha oder 40 ha) auf die Besucherzahl und die möglichen Arten der gehaltenen Tiere hätte Wie eine Kostenschätzung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit mit Blick auf einen Umzug aussehen könnte, auch unter Berücksichtigung möglicher finanzieller Erlöse des alten Zoo-Geländes - Welche Bebauung, unter Berücksichtigung eines großzügigen öffentlichen Grüngeländes und des Stadtklimas, auf dem bisherigen Zoo-Areal möglich wäre und welche finanziellen Szenarien (Verpachtung, Verkauf, ABG etc.) sinnvoll wären
Begründung: Trotz einiger schon erfolgter Sanierungen im 11 ha großen Frankfurter Zoo im Ostend, besteht aufgrund einer Vielzahl von alten Anlagen weiterhin ein erheblicher Sanierungsstau mit großen finanziellen Lasten für die Stadt Frankfurt. Immer wieder wurde eine Verlagerung des Zoos innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets aus wohnungspolitischen, finanziellen und wirtschaftlichen Gründen erwogen. Der Riedberg war einmal hierfür im Gespräch, zuletzt eine Fläche bei Steinbach. Gemeinsam hatten diese Überlegungen, dass ein neuer Zoo eine größere Fläche haben und das Gelände des alten Zoos in zentraler Lage u.a. dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden könnte. Gerade weil nun zahlreiche und erhebliche Investitionen im Zoo anstehen, sich die finanzielle Lage der Stadt aber eintrübt, weitere finanzielle Großprojekte geplant werden (z.B. Bühnen, Oper, Sanierung Paulskirche etc.) und der Wohnungsmarkt in Frankfurt zunehmend angespannt ist, ist nun der Zeitpunkt gekommen diese Frage entscheidend und fundiert zu beantworten.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Kultur- und Freizeitausschuss Versandpaket: 30.01.2019
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2019 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 28.02.2019 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION gegen AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Annahme)