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Kein Platz für rechte Hetze und Hass im Saalbau Frankfurt

Vorlagentyp: NRLINKE
2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Mietvertrag mit dem extrem rechten Comedian Nikolai Binner zu kündigen. Dies geschieht, um städtische Veranstaltungsräume vor der Bühne für Hass und Hetze zu schützen und einen Raum für Toleranz und Integration zu gewährleisten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 23.12.2026.Warum?

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Antrag

Der Magistrat wird aufgefordert, die Saalbau GmbH anzuweisen, den bestehenden Mietvertrag mit dem extrem rechten Comedian Nikolai Binner für die Veranstaltung am 6. November 2026 aufzukündigen. Die Stadt Frankfurt muss gewährleisten, dass städtische Veranstaltungsräume nicht zur Bühne für Antisemitismus, Rassismus und Sexismus werden.

Begründung

Als Comedian der Neuen Rechten ist Nikolai Binner in der Vergangenheit mehrfach durch antisemitische, rassistische und sexistische Bühnenauftritte sowie menschenverachtenden Social-Media-Content aufgefallen. Auch von ihm vertriebene Merchandise-Artikel, die den extrem rechten Kampfbegriff der "Remigration" aufgreifen, lassen keinen Zweifel an Binners politischer Gesinnung. Zurecht wurden Shows von Nikolai Binner bereits mehrfach abgesagt, unteranderem in Berlin, Kassel und Herford. Als Tochtergesellschaft der ABG Frankfurt Holding untersteht die Saalbau der Stadt Frankfurt. Als öffentliche Einrichtung muss die Saalbau ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Das erklärte Ziel, ein "tolerante[s], aufgeschlossene[s] und integrierende[s] bunte[s] Leben in unserer Stadt" zu fördern, ist nicht vereinbar mit einem Auftritt eines extrem rechten Comedians.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. September 2026 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses sowie Personal
Sitzung 4 · 29.09.2026
TO I, TOP 41
Beraten
nicht auf TO Die Entscheidung über die Vorlage NR 70 wird auf den Ältestenausschuss delegiert.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeAfDVoltFDP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt, FDP und BFF-DFRA-FREIE WÄHLER

Ältestenausschusses
Sitzung 4 · 01.10.2026
TO I, TOP 9
Beraten
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 70 auf die Tagesordnung II der 5. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeAfDVoltFDP
zu b)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDAfDVoltFDP
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt, FDP und BFF-DFRA-FREIE WÄHLER zu b) CDU, GRÜNE, SPD, AfD, Volt, FDP und BFF-DFRA-FREIE WÄHLER gegen Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF-PARTEI (= Annahme)

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