Finanzierung der "Initiative Frankfurter Frauenträger" sicherstellen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Finanzierung der Initiative Frankfurter Frauenträger sicherzustellen, um die Unterstützung für Frauenorganisationen in Frankfurt zu gewährleisten. Die Begründung hebt die finanziellen Herausforderungen hervor, mit denen diese Organisationen konfrontiert sind, und betont die Bedeutung ihrer Arbeit für sozial benachteiligte Frauen. Der Antrag wurde jedoch in mehreren Sitzungen abgelehnt.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Die fünf Frauenorganisationen berami berufliche Integration e.V., FaPrik Gemeinnützige Ausbildungs- und Handels GmbH, infrau - Interkulturelle Beratungs- und Bildungszentrum für Frauen, Mädchen und Seniorinnen, jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit - Frauenbetriebe e.V. und VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. werden in eine institutionelle Förderung aufgenommen.
Begründung
Alle genannten Frauen- und Mädchenbildungsträger, die Teil der Initiative Frankfurter Frauenträger (IFF) sind, haben es in Hinblick auf ihre finanzielle Situation mit komplexen Problemstellungen zu tun. Gestiegene Energiepreise, Tarifsteigerungen, hohe Fixkosten von gemeinnützigen Trägern im Allgemeinen, veränderte Rahmenbedingungen bei der Erschließung von Fördertöpfen und ein erhöhter Verwaltungsaufwand aufgrund kürzerer Laufzeiten von EU-Projekten sind die Hauptgründe für die schwierige Lage der Vereine. Die Arbeit der Mitglieder der IFF ist enorm wichtig - für die Frauen und Mädchen in der Stadt Frankfurt, sowie für die Stadt selbst. Insbesondere für sozial benachteiligte und mehrfach diskriminierte Frauen, alleinerziehende Mütter, Gründerinnen und Unternehmerinnen sind die verschiedenen Träger wertvolle Anlaufstellen, die ihnen neue Lebensperspektiven eröffnen. Werden Frauen dabei unterstützt, z.B. ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzugehen, bedeutet dies in der Folge, dass die Frauen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Frauen, die im häuslichen Umfeld von Gewalt betroffen sind, haben beispielsweise durch ein eigenes Einkommen, die Möglichkeit, sich aus Abhängigkeiten zu befreien. Durch den Zusammenschluss der fünf Träger ist garantiert, dass Frauen und Mädchen genau das Angebot und die Hilfestellung finden, die sie suchen. Dopplungen im Angebot werden vermieden. Bei dem Thema Fachkräftegewinnung ist mittlerweile bekannt, dass die vorhandenen Lücken u.a. nur durch die Aktivierung von Frauen für den Arbeitsmarkt geschlossen werden können. Es ist außerdem nicht zu vernachlässigen, dass durch die IFF Drittmittel nach Frankfurt fließen, die unverzichtbar bei der Bildungs- und Integrationsarbeit sind.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Juni 2023 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 20.07.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU und FRAKTION (= Annahme), LINKE. (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 289) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU, LINKE. und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU und FRAKTION (= Annahme), LINKE. (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 289) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)