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Änderung der Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen

Vorlagentyp: NRAfD

Zusammenfassung

Diese Antrag fordert die Änderung der Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen, insbesondere die Streichung von Absätzen, die den Einsatz von Klimaanlagen behindern. Dies geschieht angesichts der steigenden Temperaturen und der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 22.12.2026.Warum?

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die von der Stadt Frankfurt veröffentlichten "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2026" für städtische Gebäude der Stadt Frankfurt werden geändert: Im Abschnitt "4.3 Klimatechnik" werden die Absätze 4.3.1, 4.3.2 c) bis e) sowie 4.3.3 ersatzlos gestrichen.

Begründung

Die Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen werden vom Amt für Bau und Immobilien herausgegeben und beziehen sich auf Neubau- und Sanierungsvorhaben der Stadt Frankfurt.

Die zu streichende Absätze behindern den Einsatz von Klimaanlagen. Absatz 4.3.1 beginnt mit dem Satz: "Aktive Kühltechnik ist grundsätzlich zu vermeiden." Im weiteren Verlauf soll die Wirkung von Klimatechnik - soweit sie überhaupt eingesetzt wird - auf eine Reduzierung von lediglich drei Grad unter der Außentemperatur beschränkt werden.

Diese Behinderung der Nutzung von Klimaanlagen ist nicht mehr zeitgemäß. Die Stadt Frankfurt selbst beschreibt auf ihrer Webseite zum Hitzeschutz die Ausgangslage folgendermaßen: "Als Folge extrem heißer Sommer mit intensiven und langandauernden Hitzeepisoden (. .) rückte insbesondere die Hitze in den Vordergrund der Diskussion um Klimaveränderungen."

Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind dem Magistrat bekannt: Am 26.06.2025 führte Stadträtin Voitl in Beantwortung der Frage 3339 aus: "Die meisten Menschen, die während einer Hitzewelle sterben, hatten bereits gesundheitliche Vorbelastungen (. .). Die extreme Hitze wirkt dann als Auslöser, der den Körper überlastet und zu einem akuten, tödlichen Ereignis führen kann, zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen."

Ebenfalls bekannt ist dem Magistrat die überlebenswichtige Notwendigkeit angemessener Kühlung: "Ohne die extreme Hitzebelastung hätten diese Menschen noch länger leben können. Die Hitzewelle verkürzt somit ihre verbleibende Lebenserwartung. Der Tod ist vorzeitig, weil wertvolle Lebenszeit verloren geht, die ohne diesen spezifischen Auslöser noch zur Verfügung gestanden hätte."

Es liegt auf der Hand, dass Konzepte wie Fassadenbegrünung und nächtliches Lüften keine ausreichende Abhilfe schaffen. Im Wissen um die lebensbedrohliche Situation, welche extreme Hitze im Sommer für viele Menschen schafft, liegt es in der Verantwortung der Stadt Frankfurt, beim Bauen alle verfügbaren technischen Mittel zur Kühlung einzusetzen. Mit der weiteren Behinderung des Einsatzes von aktiver Kühltechnik würde der Magistrat seiner Verantwortung nicht gerecht.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. September 2026 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.

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