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Sicherheit und Fairplay-Gedanken im Amateurfußball

Vorlagentyp: NRIBF
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Erstellung eines Programms zur Förderung von Sicherheit und Fairplay im Amateurfußball in Frankfurt am Main. Dies ist notwendig, da die Gewalt auf den Fußballplätzen in den letzten Jahren zugenommen hat, was zu einer bedrohlichen Atmosphäre führt. Ziel ist es, durch verschiedene Maßnahmen ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen.

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Antrag

Der Magistrat wird beauftragt, ein Programm zur Sicherheit und dem Fairplay-Gedanken im Amateurfußball zu erstellen und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

Das Programm soll die in der Begründung aufgeführten Punkte berücksichtigen.

  1. Einführung einer öffentlich zugänglichen Fairness-Tabelle: Eine Fairness-Tabelle soll erstellt werden, die alle roten und gelben Karten sowie Spielunterbrechungen erfasst. Diese Tabelle dient dann als Instrument, um faire und respektvolle Teams zu belohnen. Die Teams mit den wenigsten Verwarnungen und Spielunterbrechungen sollen öffentliche Anerkennung und Anreize erhalten, beispielsweise finanzielle Unterstützung beim Erhalt des Platzes oder zusätzliche Trainingsmöglichkeiten. Des Weiteren sollen rote und gelbe Karten bei Investitionen und Anfragen von Vereinen berücksichtigt werden. Wenn ein Verein einen hohen Anteil an Karten hat, soll dies bei der Vergabe von finanzieller Unterstützung oder anderen Ressourcen berücksichtigt werden. Die Meinung der Schiedsrichter soll ebenfalls eine Rolle spielen, da sie einen einzigartigen Blick auf das Verhalten der Teams haben. Darüber hinaus sollen Vereine mit den meisten roten und gelben Karten zu Gewaltpräventionsseminaren verpflichtet werden. Diese Seminare können den Spielern helfen, ihre Aggressionen zu kontrollieren und alternative Konfliktlösungsstrategien zu erlernen.
  2. Berücksichtigung der Fairness bei der Vergabe von Fußballplätzen und Investitionen: Bei der Vergabe von Fußballplätzen oder Investitionen sollen die Teams, die sich durch ein besonders faires Spielverhalten auszeichnen, bevorzugt werden. Dies kann dazu beitragen, eine Kultur des Respekts und der Fairness zu fördern und Teams dazu ermutigen, sich um einen vorbildlichen Umgang auf und neben dem Spielfeld zu bemühen.
  3. Verbesserung der Überprüfung von Spielerausweisen: Um mögliche Fälle von Spielermanipulationen oder unerlaubten Einsätzen zu verhindern, soll die Überprüfung der Spielerausweise z. B. durch eine Online Datenbank verstärkt werden. Vereine sollen verpflichtet sein, die Identität ihrer Spieler vor dem Spiel besser zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass nur berechtigte Spieler teilnehmen. Bei wiederholten Verstößen sollen Vereine härter bestraft werden.
  4. Die Schiedsrichter sollen besser geschützt würden. Dafür müssen Vereine besonders verpflichtet werden. Wenn Schiedsrichter Opfer von Gewalt werden, müssen konsequente rechtliche Maßnahmen ergriffen werden. Diejenigen, die Schiedsrichter angreifen oder bedrohen, sollen zur Rechenschaft gezogen werden, um ein klares Zeichen zu setzen, dass Gewalttaten nicht toleriert werden. Es soll ein effektives Unterstützungssystem für Schiedsrichter geschaffen werden, dass es ihnen ermöglicht, Übergriffe zu melden und Unterstützung bei rechtlichen, emotionalen oder psychologischen Problemen zu erhalten. Dies kann beispielsweise durch die Einrichtung einer speziellen Hotline oder eines Ansprechpartners erfolgen.
  5. Um das Bewusstsein für Fairness und Gewaltprävention zu stärken, sollen einmal im Jahr alle Trainer und Kapitäne zu einem Treffen zusammenkommen, um das vergangene Jahr zu besprechen. Bei diesem Treffen sollten auch Fachleute wie Sozialarbeiter, Gewaltpsychologen, erfahrene Schiedsrichter und ehemalige Fußballspieler als Referenten eingeladen werden. Sie können wertvolle Einblicke und Empfehlungen geben, wie Gewalt vermieden und der Fairnessgedanke gestärkt werden kann.

Begründung

In den letzten Jahren ist die Gewalt im Amateurfußball besorgniserregend angestiegen, was zu einer bedrohlichen Atmosphäre und Verunsicherung auf den Frankfurter Fußballplätzen führt. Um diesem Problem entgegenzutreten, sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden: ...

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Juni 2023 brachte IBF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 22.06.2023 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 21 · 20.06.2023
TO I, TOP 18
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 679 auf die Tagesordnung II der 23. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 679 wird im Rahmen der Vorlage NR 687 abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Gartenpartei
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
AfDFRAKTION
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen AfD und FRAKTION (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung im Rahmen NR 672 und NR 688) sowie LINKE., AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 23 · 22.06.2023
TO II, TOP 55
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 679 auf die Tagesordnung II der 23. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 679 wird im Rahmen der Vorlage NR 687 abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
AfDFRAKTION
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIGGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen AfD und FRAKTION (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung im Rahmen der Vorlagen NR 672 und NR 688), LINKE., AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie Gartenpartei (= Annahme)

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