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Keine Rekonstruktion des Langen Franz

Vorlagentyp: NRLINKE
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Ablehnung der Rekonstruktion des Rathausturms "Langer Franz" und die Verwendung der dafür vorgesehenen Fördergelder für die kulturelle Infrastruktur der Stadt. Dies wird als notwendig erachtet, um die kommunalen Finanzen nicht mit einem überholten Prestigeprojekt zu belasten.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, dem Neuen Brückenbauverein für seine Pläne der Rekonstruktion des Rathausturms "Langer Franz" eine Absage zu erteilen.
  2. Die in Frage stehenden 1,5 Millionen Euro Fördergelder sollten für die Förderung der freien Kulturszene verwendet werden.

Begründung

Die Idee der Rekonstruktion des im Volksmund nach Franz Adickes benannten Rathausturms "Langer Franz" geht unter anderen zurück auf den ehemaligen Oberbürgermeister Peter Feldmann. Die Stadtverordnetenversammlung ist an seine Zusage, die vom Neuen Brückenbauverein gesammelten Spenden städtischerseits zu verdoppeln, nicht gebunden und sollte die Pläne auch keinesfalls weiterverfolgen. Es handelt sich um ein rückwärtsgewandtes Prestigeprojekt und steht für eine falsche Sehnsucht zurück ins Biedermeier des 19. Jahrhunderts. Die kommunalen Finanzen der Stadt sollten nicht mit solch einem aus der Zeit gefallenen Projekt belastet werden. Der finanzielle Aufwand steht dabei auch in keinem Verhältnis zum städtebaulichen Mehrwert, denn der Wiederaufbau würde genauso wie der Bestandsturm der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stehen. Frankfurt hat andere Aufgaben zu stemmen. Die 1,5 Millionen Euro sind weitaus besser investiert, wenn sie der kulturellen Infrastruktur der Stadt Frankfurt dienen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 3. April 2023 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 11.05.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 20 · 02.05.2023
TO I, TOP 57
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 633 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneLinkeÖkoLinX-ARLDie Partei
Ablehnung:
CDUSPDFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die Partei gegen CDU, SPD und FDP (= Zurückweisung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 17 · 02.05.2023
TO I, TOP 16
Abgelehnt
Die Vorlage NR 633 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 22 · 11.05.2023
TO II, TOP 16
Abgelehnt
Die Vorlage NR 633 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)

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