Opposition am Tourismusbeirat beteiligen
Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, den Beirat für Tourismus in Frankfurt um drei Mitglieder aus der Opposition zu erweitern, um eine stärkere demokratische Kontrolle zu gewährleisten. Dies ist notwendig, da die bisherigen Entscheidungen und Ausgaben im Bereich Tourismus nicht transparent und nachvollziehbar waren.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der von der Stadt Frankfurt eingerichtete Beirat für Tourismus wird um 3 Mitglieder aus den Reihen der nicht im hauptamtlichen Magistrat vertretenen demokratischen Fraktionen und fraktionslosen Stadtverordneten von zwölf auf dann fünfzehn Mitglieder erweitert. Die Satzung ist entsprechend anzupassen.
Begründung
Der Beirat für Tourismus der Stadt Frankfurt berät die Stadtregierung zur Förderung, Unterstützung und Mitwirkung bei der örtlichen Tourismusentwicklung sowie über die Höhe und die Verwendung des Aufkommens des Tourismusbeitrages. Er tagt nicht öffentlich. Der Beirat besteht satzungsgemäß aus zwölf Mitgliedern. Vertreten ist die IHK Frankfurt, die DEHOGA Frankfurt, die Tourismus+Congress GmbH, der Magistrat und auch die Stadtverordnetenversammlung, allerdings ausschließlich von drei Mitgliedern aus den Regierungsfraktionen. Nach der verstolperten Fashion Week, die mehrere Millionen gekostet aber keinen erkennbaren Nutzen gebracht hat, weder für die Modebranche, noch für das Ansehen der Stadt Frankfurt, müssen Konsequenzen gezogen werden. Die Verwendung der Tourismusbeiträge muss einer stärkeren öffentlichen Kontrolle unterzogen werden. Wenn schon nicht öffentlich getagt wird, dann muss zumindest die demokratische Opposition in der Stadtverordnetenversammlung ihre parlamentarischen Kontrollrechte wahrnehmen können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. Februar 2023 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.03.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme); BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)