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Gegen die weitere Deregulierung der Bodenverkehrsdienste

Vorlagentyp: NRSPD
6 SitzungenAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Bodenverkehrsdienste Das Europaparlament hat mit Beschluss vom 16. April der weiteren Deregulierung der Bodenverkehrsdienste Tür und Tor geöffnet. An mehr Flughäfen sollen zwangsweise noch mehr Billiglohnunternehmen ihre Dienste anbieten können. Im Sommer will die Kommission eine entsprechende Änderung der Bodenverkehrsdienst-Richtlinie vorschlagen. An Flughäfen mit mehr als 15 Millionen Passagieren oder mehr als 200.000 Tonnen Fracht im Jahr, sollen künftig mindestens drei verschiedene Unternehmen bei der Bodenabfertigung ihre Dienste anbieten. Der von der EU geforderte Wettbewerb begünstigt nicht nur Lohndumping. Die Öffnung dieses so sensiblen Marktes führt außerdem zu schlechteren Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt zu weniger Qualität und Sicherheit auf den Flughäfen. Die Fraport-Betriebsratsvorsitzende Claudia Amier bezeichnet es nun Aufgabe der Bundesregierung, über den europäischen Ministerrat die Interessen der Flughafenbeschäftigten zu schützen. Auch die Gewerkschaft Verdi, Fraport und die hessische Landespolitik haben sich gegen mehr Wettbewerb am Boden ausgesprochen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. mit der Bundes- und der Landesregierung Kontakt aufzunehmen, um darauf hinzuwirken, der weiteren Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste gemeinsam entgegen zu treten. 2. den Bundesverkehrsminister aufzufordern sich in den folgenden Verhandlungen für den Erhalt der Qualität und Sicherheit des Bodenverkehrsdienstes am Flughafen Frankfurt und gegen weiteres Lohndumping stark zu machen.

Inhalt

Antrag vom 24.04.2013, NR 595

Betreff: Gegen die weitere Deregulierung der Bodenverkehrsdienste Das Europaparlament hat mit Beschluss vom 16. April der weiteren Deregulierung der Bodenverkehrsdienste Tür und Tor geöffnet. An mehr Flughäfen sollen zwangsweise noch mehr Billiglohnunternehmen ihre Dienste anbieten können. Im Sommer will die Kommission eine entsprechende Änderung der Bodenverkehrsdienst-Richtlinie vorschlagen. An Flughäfen mit mehr als 15 Millionen Passagieren oder mehr als 200.000 Tonnen Fracht im Jahr, sollen künftig mindestens drei verschiedene Unternehmen bei der Bodenabfertigung ihre Dienste anbieten. Der von der EU geforderte Wettbewerb begünstigt nicht nur Lohndumping. Die Öffnung dieses so sensiblen Marktes führt außerdem zu schlechteren Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt zu weniger Qualität und Sicherheit auf den Flughäfen. Die Fraport-Betriebsratsvorsitzende Claudia Amier bezeichnet es nun Aufgabe der Bundesregierung, über den europäischen Ministerrat die Interessen der Flughafenbeschäftigten zu schützen. Auch die Gewerkschaft Verdi, Fraport und die hessische Landespolitik haben sich gegen mehr Wettbewerb am Boden ausgesprochen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. mit der Bundes- und der Landesregierung Kontakt aufzunehmen, um darauf hinzuwirken, der weiteren Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste gemeinsam entgegen zu treten. 2. den Bundesverkehrsminister aufzufordern sich in den folgenden Verhandlungen für den Erhalt der Qualität und Sicherheit des Bodenverkehrsdienstes am Flughafen Frankfurt und gegen weiteres Lohndumping stark zu machen.Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ältestenausschuss Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 30.04.2013

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. April 2013 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.08.2013 im KAV angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Ältestenausschusses
Sitzung 21 · 25.04.2013
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO a) Es dient zur Kenntnis, dass die Vorlage NR 595 nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit zur Aufnahme in die Tagesordnung gemäß § 17 Absatz 3 GOS gefunden hat. b) Die Vorlage NR 595 wird nach der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung an den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Sonstige:
Piraten (Aufnahme auf TO)
zu a)
Zustimmung:
GrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerRömer
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER (= Aufnahme auf Tagesordnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Aufnahme auf TO)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 21 · 04.06.2013
TO I, TOP 9
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 595 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 22 · 06.06.2013
TO II, TOP 12
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 595 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 22 · 02.07.2013
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 595 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFreie WählerPiratenRömerÖkoLinX-ARLREP
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER gegen FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 23 · 04.07.2013
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 595 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFreie WählerPiratenRömerREPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und REP gegen FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

KAV
Sitzung 15 · 26.08.2013
TO II, TOP 6
Angenommen
Der Vorlage NR 595 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 3227,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Mitdiskutieren

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