Anschlusskonzept für Binding-Areal - Gewerbegebiet erhalten
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung eines Anschlusskonzepts für das Binding-Areal, um die Ansiedlung von neuem Gewerbe zu fördern und die Flächen attraktiver zu gestalten. Zudem wird die Planung einer U-Bahn-Strecke vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte angeregt, um die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets zu verbessern.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Mailänder Straße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 03.06.2026.
- Einrichtung von Zebrastreifen auf der Mailänder Straße sowie auf dem Grethenweg03.06.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Verkehrssicherheit für Menschen mit Sehbeeinträchtigung erhöhen - Straßenquerung durch akustische Signale sichern02.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Kreuzungsbereich Grethenweg/Ecke Mailänder Straße gegen Falschparker absichern10.03.2023 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Mailänder Straße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, für den Fall eines Scheiterns der Gespräche bei Binding
- ein Anschlusskonzept für das Binding-Areal, das ein Gewerbegebiet bleiben muss, zu entwickeln. Dadurch sollen die Flächen für die Ansiedlung von neuem Gewerbe attraktiver werden.
- Planungen für den Bau einer U-Bahn-Strecke vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte aufzunehmen. Dabei sollte auch eine U-Bahn-Station "Mailänder Straße" auf Höhe des Binding-Areals vorgesehen werden, um die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets zu stärken.
Begründung
Conrad Binding errichtete 1881 auf dem Sachsenhäuser Berg an der Darmstädter Landstraße eine Brauerei. Trotz der starken Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb sie bis heute bestehen und ist zur Zeit die größte Brauerei in Hessen mit 150 Mitarbeitern. Nun gab die Radeberger-Gruppe überraschend die Schließung des Produktions- und Abfüllbetriebs bekannt. Für die 150 Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlieren, ist das ein Schock, und für die Stadt Frankfurt bedeutet dies einen herben Verlust eines Traditionsunternehmens. Um auf dem Gelände wieder Gewerbebetriebe anzusiedeln und Arbeitsplätze zu schaffen, wird der Magistrat aufgefordert, ein Anschlusskonzept für die Gewerbeflächen zu entwickeln. Für das etwa fünf Hektar große Areal besteht bereits seit 2012 ein Bebauungsplan, der es als Gewerbefläche ausweist. Ebenso sieht der Flächennutzungsplan eine gewerbliche Nutzung vor. Die benachbarte Wohnbebauung auf dem früheren Henninger-Areal ist weitestgehend vor Lärm geschützt. So gibt es beispielsweise Parkhäuser, die wie ein Riegel wirken. Ferner lassen sich die Fenster der Wohnungen im Henninger-Turm zu bestimmten Zeiten nicht öffnen, um die Bewohner vor Lärm zu schützen. Bereits 1976 tauchte zum ersten Mal die Idee auf, die A-Strecke der U-Bahn bis zur Sachsenhäuser Warte zu verlängern. Dies wurde auch in den Gesamtverkehrsplan 1976 aufgenommen und im Rahmen des GVP 1976/1982 eingehend untersucht. Damit wurden dann auch die konkreten Planungen für die Verlängerung der U-Bahn vom Theaterplatz zum Südbahnhof aufgenommen. Dort endet die U-Bahn seit 1984. Im Rahmen der Neugestaltung des Binding-Areals sollte nun die Weiterführung der U-Bahn vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte in Angriff genommen werden. Dabei sollte auch eine U-Bahnstation "Mailänder Straße" geplant werden, um das neue Binding-Areal für Gewerbebetriebe und ihre Mitarbeiter noch attraktiver zu machen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. November 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 15.12.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP und AfD gegen GRÜNE und LINKE. (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffern 1. und 2.: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) FRAKTION (= Annahme mit der Maßgabe, dass folgender Punkt 3. hinzugefügt wird: "Eigenes mittelmäßiges Schankbier auf dem Areal zu brauen und dafür weniger vom schlimmen Stadt-Wein herstellen zu lassen.")
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (Ziffer 1. = Annahme; Ziffer 2. = Ablehnung) FDP und Gartenpartei (= Ablehnung) AfD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)