Wärmeenergie von Flusswasser für Gebäudeheizungen nutzen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung der Nutzung von Wärmeenergie aus Flusswasser, insbesondere des Mains, zur Beheizung von Gebäuden und zur Stromproduktion. Dies soll zur Reduzierung fossiler Energiequellen und zur Bekämpfung der Energiekrise beitragen. Die erwarteten Ergebnisse sind eine nachhaltige Energiegewinnung und die Möglichkeit, die Wärmeenergie von Flusswasser effizient zu nutzen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, inwieweit in Frankfurt die Wärmeenergie von Flusswasser, insbesondere des Wassers des Mains, über Flusswärmepumpen für das Beheizen von Gebäuden, für die Warmwasserbereitung und zur Stromproduktion nutzbar gemacht werden kann. Dabei ist auch auf Folgendes einzugehen:
a) Kombination der technischen Anlagen einer Flusswärmpumpe mit den Heizkraftwerken West und Niederrad der Mainova, insbesondere der Anschluss an die dortigen Fernwärmenetze;
b) Gesamtpotential der auf diesem Weg aus dem Main zu gewinnenden Wärme- und elektrischen Energie;
c) Nutzungsmöglichkeiten der Wärmeenergie von Niddawasser allgemein und ortsbezogen.
Begründung
Um fossile Energiequellen zu ersetzen und um der Energiekrise zu begegnen, müssen vielerlei Maßnahmen für eine klimaneutrale Energiegewinnung und zum Energiesparen umgesetzt werden. Auch aus der Wärme von Flusswasser kann beträchtliche Energie zum Heizen von Gebäuden und für warmes Wasser gewonnen werden. Flusswärmepumpen werden in Skandinavien schon länger genutzt. In Mannheim wird derzeit eine Anlage mit einer thermischen Leistung von 20 Megawatt und einer elektrischen Leistung von 7 Megawatt gebaut, die 2.300 Wohnungen mit Wärme versorgen soll. Es wird geschätzt, dass das Wärmeenergiepotential des Rheins bei Mannheim ausreicht, um 50.000 Wohnungen mit Wärme zu versorgen. Es sollte daher geprüft werden, ob auch in Frankfurt das Wärmepotential von Flusswasser genutzt werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Oktober 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 15.12.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie LINKE. und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Annahme) BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 534)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme), LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 534) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme), LINKE. und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 534)