Weihnachtsbaum abschalten
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Zusammenfassung
Der Antrag schlägt vor, den Weihnachtsbaum auf dem Römerberg aus Energiespargründen im Jahr 2022 nicht zu beleuchten. Dies wird als notwendige Maßnahme in Anbetracht der Energiekrise und der Nachhaltigkeit betrachtet. Das erwartete Ergebnis ist eine Reduzierung des Energieverbrauchs und eine kritische Auseinandersetzung mit der Tradition.
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Neues zu Römerberg per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Weihnachtsbaum auf dem Römerberg wird aus Energiespargründen im Jahr 2022 nicht erleuchtet.
Begründung
Die Energiekrise steht nicht mehr vor der Tür Europas, sondern ist bereits in Deutschland und in unserer Stadt angekommen. Insbesondere die öffentliche Hand ist nun gefragt, ihr Möglichstes zu tun, um Energiesparpotentiale zu identifizieren und auszunutzen. Auch vor dem Weihnachtsmarkt darf hier nicht Halt gemacht werden, damit der Glühwein glühen und die gebrannten Mandeln brennen können. Dafür auf die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes auf dem Römerberg mit seinen 5800 Glühbirnen zu verzichten, ist weder mit funktionalen noch ästhetischen Verlusterscheinungen verbunden. Durch die zunehmende Digitalisierung in unserer Smart City, wird nicht nur nicht mehr allein deutlich, wie unzeitgemäß und wenig nachhaltig das Aufstellen einer zerrupften Tanne zu Weihnachten ist. Die digitale Vernetzung der Betrachter:innen des Baumes auf dem Römer hat vielmehr dazu geführt, dass Frankfurt auf einschlägigen Socialmedia-Portalen wie "Instagram" und "TikTak" zum Gespött der User:innen wurde. Dass der entwurzelte Baum einzig den Nutzer:innen des Boomer-Portals "Facebook" gefiel, muss allen politischen Entscheidungsträger:innen unserer Stadt ein Alarmzeichen sein. Dass dieser alljährlich malade Baum auf dem Römerberg auch noch durch Glitzerfolie und Glühlampen prominent exponiert wird, verstärkt die Häme, die unsere Stadt sowie die Bürger:innen in ihr ohnehin schon über sich ergehen lassen müssen. Und damit ist nicht Peter Feldmann gemeint.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. September 2022 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 20.10.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 3 GRÜNE, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ARL und Die PARTEI gegen 1 GRÜNE, CDU, 1 SPD und FDP (= Zurückweisung); 1 SPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., AfD, Volt und BFF-BIG gegen FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und Gartenpartei (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und Gartenpartei gegen ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)