Frankfurter ÖPNV attraktiver gestalten
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einführung eines 365-Euro-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt, um die Attraktivität des ÖPNV zu steigern und die finanzielle Belastung der Bürger:innen zu verringern. Dies wird als notwendig erachtet, um den gestiegenen Preisen und der Inflation entgegenzuwirken.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Die Einführung des bundesweiten 9-Euro-Tickets für alle Bahnen des ÖPNV hat auch in Frankfurt gezeigt: Die Bürger:innen sind willens, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen. Ein weiterer positiver Effekt: Die Anzahl von Fahrten ohne gültigen Fahrschein im Nah- und Regionalverkehr gingen signifikant zurück. Nun gelten in Frankfurt die Preise, die - nach der turnusmäßigen Erhöhung der Fahrpreise zum
- Januar - zum
- Juli erneut erhöht wurden und spätestens jetzt den Nutzer:innen des ÖPNV auf die Geldbörse schlagen. Dabei war unter anderem im Koalitionsvertrag von Grüne, SPD, FDP und Volt die Einführung eines "365€-Ticket für alle Menschen und nach Möglichkeit für die ganze Region" angestrebt. Dies würde eine deutliche Entlastung für die Menschen in unserer Stadt darstellen und ist angesichts der durch die Inflation leergefegten Portemonnaies der Bürger:innen mehr als wünschenswert.
Darüber hinaus wird immer wieder eine Steigerung der Attraktivität der ÖPNV-Angebote gefordert. Der schon viel zu lange diskutierte Lückenschluss der U4 zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte verzögert sich. Auch die Umsetzung der Ringstraßenbahn, für die schon seit vielen Jahren die Vorplanung in den Schubladen des Dezernates liegt, verzögert sich seit Jahrzehnten. Dabei rechnen die Planer:innen allein im Abschnitt zwischen Dornbusch und Ginnheim mit täglich rund 15.000 Fahrgästen.
Doch der Mensch ist auch ein Augentier: Nicht-repräsentative Umfragen haben ergeben, dass die von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) sowie der städtischen In-der-City-Bus GmbH genutzte Farbe "Subaru-Vista-Blue" nicht wenige potentielle Nutzer:innen des Nahverkehrs in Frankfurt abschreckt. Hier kann die Stadt mit kleinen Mitteln durch das Umlackieren der Busse und Bahnen einen einfachen Beitrag zur sichtbaren Steigerung der Attraktivität des ÖPNV leisten.
Dies vorangestellt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, für alle Menschen und nach Möglichkeit für die ganze Region ein 365-Euro-Ticket zum monatlichen Preis von 9,- Euro einzuführen.
- Der Magistrat wird zur Steigerung der Attraktivität der Bahnen und Busse in Frankfurt aufgefordert, aus folgender Palette eine neue Farbe für die Gefährte der VGF sowie ICB zu wählen:
Begründung
Die Einführung des bundesweiten 9-Euro-Tickets für alle Bahnen des ÖPNV hat auch in Frankfurt gezeigt: Die Bürger:innen sind willens, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen. Ein weiterer positiver Effekt: Die Anzahl von Fahrten ohne gültigen Fahrschein im Nah- und Regionalverkehr gingen signifikant zurück. Nun gelten in Frankfurt die Preise, die - nach der turnusmäßigen Erhöhung der Fahrpreise zum
- Januar - zum
- Juli erneut erhöht wurden und spätestens jetzt den Nutzer:innen des ÖPNV auf die Geldbörse schlagen. Dabei war unter anderem im Koalitionsvertrag von Grüne, SPD, FDP und Volt die Einführung eines "365€-Ticket für alle Menschen und nach Möglichkeit für die ganze Region" angestrebt. Dies würde eine deutliche Entlastung für die Menschen in unserer Stadt darstellen und ist angesichts der durch die Inflation leergefegten Portemonnaies der Bürger:innen mehr als wünschenswert. Darüber hinaus wird immer wieder eine Steigerung der Attraktivität der ÖPNV-Angebote gefordert. Der schon viel zu lange diskutierte Lückenschluss der U4 zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte verzögert sich. Auch die Umsetzung der Ringstraßenbahn, für die schon seit vielen Jahren die Vorplanung in den Schubladen des Dezernates liegt, verzögert sich seit Jahrzehnten. Dabei rechnen die Planer:innen allein im Abschnitt zwischen Dornbusch und Ginnheim mit täglich rund 15.000 Fahrgästen. Doch der Mensch ist auch ein Augentier: Nicht-repräsentative Umfragen haben ergeben, dass die von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) sowie der städtischen In-der-City-Bus GmbH genutzte Farbe "Subaru-Vista-Blue" nicht wenige potentielle Nutzer:innen des Nahverkehrs in Frankfurt abschreckt. Hier kann die Stadt mit kleinen Mitteln durch das Umlackieren der Busse und Bahnen einen einfachen Beitrag zur sichtbaren Steigerung der Attraktivität des ÖPNV leisten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. September 2022 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.