Erste Frankfurter Schwimmwoche: Erfolge langfristig sichern
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Erfolge der ersten Frankfurter Schwimmwoche langfristig zu sichern und die Rahmenbedingungen für den Schulschwimmsport zu verbessern. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, verschiedene Aspekte des Schulschwimmens zu prüfen und zu berichten, um eine nachhaltige Lösung zu finden.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, in Rücksprache mit den BäderBetrieben Frankfurt folgende Sachverhalte zu prüfen und der Stadtverordnetenversammlung zeitnah einen entsprechenden, detailliert aufgeschlüsselten Bericht vorzulegen:
- Wie viele Schulen haben an der Woche des Schulschwimmens im Juli 2022 teilgenommen?
- Wie viele Schülerinnen und Schüler haben - aufgeschlüsselt nach Orten, an denen die Kurse stattfanden - einen Platz erhalten und konnten teilnehmen?
- Welche Schwimmabzeichen wurden abgenommen und in welcher Anzahl?
- Wie können die teilnehmenden Dritt- und Viertklässler ihre erworbenen Schwimmkenntnisse nun langfristig weiterentwickeln und trainieren?
- In welcher Form wird das Angebot zukünftig ausgebaut?
- Sieht der Magistrat Möglichkeiten, ähnliche Projektwochen mit Unterricht durch Schwimmlehrkräften der BäderBetriebe Frankfurt auch ganzjährig im Rahmen des regulären Schulalltags für interessierte Schulen anzubieten?
- Gibt es seitens der BäderBetriebe schon einen konkreten Plan dazu, wie auch im Winter bei potentiellen Energiesparmaßnahmen und Einschränkungen des Betriebs das Schulschwimmen gesichert werden kann?
- Wann lassen die BäderBetriebe, wie in der Presse angekündigt, die Schulschwimm-AGs wiederaufleben, die pandemiebedingt ausgesetzt werden mussten?
Begründung
Die Presse berichtete in den vergangenen Monaten wiederholt über einen riesigen Ansturm auf Schwimmkurse der BäderBetriebe Frankfurt und Schwimmvereine, über Warteschlangen von mehr als 500 Interessierten an einem Tag, Wartelisten bis 2024 und zahlreiche Schulklassen, die überhaupt keinen Schwimmunterricht erhalten können. Die Vereine bieten bereits Ferien-Kompaktkurse an und sind personell gut aufgestellt um ihr Kursangebot auszuweiten, es fehlt jedoch überall an Wasserflächen. Trotz der erfreulichen Erweiterungen durch Traglufthallen in Hausen oder künftig in Nieder-Eschbach bleiben die Wartelisten lang. Die kurzfristig ins Leben gerufene Initiative des Magistrats zur Ausrufung einer 'Schulschwimmwoche' im Juli 2022 war richtig und ist zu begrüßen. Die Aktion stieß bei den Schulgemeinden auf positive Resonanz, da es den Schulen an Kursmöglichkeiten und häufig auch ausgebildeten eigenen Schwimmlehrkräften fehlt. Hier gilt es jedoch zu evaluieren, welche Früchte diese Aktion getragen hat und wie sich längerfristig Erfolge erzielen lassen. Ein nachhaltiges Konzept für die Sicherung des Schulschwimmsports unter Pandemiebedingungen, die Sanierung maroder Schulschwimmbäder und die Ausweitung der Belegzeiten für Vereine, die Kurse für Kinder und Jugendliche anbieten, ist notwendig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. September 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 20.10.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Annahme) FRAKTION (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Ablehnung) BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung)