Ehrlicher Haushalt I: Projekt-Gesamtkosten aufführen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, die voraussichtlichen Gesamtkosten für erforderliche Projekte wie die Städtischen Bühnen im Haushalt für 2023 aufzuführen. Dies soll verhindern, dass Steuergelder in marode Infrastruktur investiert werden, während die tatsächlichen Kosten für Neubauten in der Zukunft steigen. Ziel ist es, verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln umzugehen.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, ab der Aufstellung des Haushalts für 2023 die voraussichtlichen Gesamtkosten für erforderliche Projekte wie die Städtischen Bühnen aufzuführen.
Begründung
Verantwortliches Wirtschaften ist der Umgang mit knappen Mitteln, die man nur einmal ausgeben kann. Und so ist es eine Fehlallokation, Jahr für Jahr hohe Summen, die sich nicht amortisieren können, in marode Infrastruktur zu stecken. Konkret: Seit Jahren stehen in Frankfurt erforderliche Groß-Projekte an. Vor allem sind die Städtischen Bühnen wegen signifikanten Mängeln unter anderem hinsichtlich des Brandschutzes oder der Technik nicht mehr lange funktionsfähig. Auch wenn bei der Umsetzung und dem Neubau eines solchen Großprojektes Bund und/oder Land beträchtliche Zuschüsse leisten werden, wird ebenso Frankfurt einen bedeutenden Teil übernehmen müssen. Diese Kosten im Haushalt bis zum Jahre 2025 auszublenden, damit dieser genehmigungsfähig ist, und auf die Jahre nach 2025 zu verschieben, führt zu Verschwendung von Steuergeldern: Zum einen bedeutet dies in Folge, Jahr für Jahr weiterhin beträchtliche Kosten zur Aufrechterhaltung der maroden, nicht zukunftsfähigen Infrastruktur der Städtischen Bühnen zu investieren, um diese überhaupt aufrecht erhalten zu können. Darüber hinaus werden durch diese Verschiebung auf die Jahre nach 2025 frühe Planungen irrelevant, das heißt, diese Planungskosten waren umsonst investiertes Geld. Und zusätzlich werden die Kosten für einen Neubau durch deutlich steigende Bau- sowie Zinskosten immer noch höher werden. Eine Verschiebung des Neubaus der Städtischen Bühnen auf nach 2025 bedeutet daher eine immer noch höhere Belastung des Steuerzahlers, unserer Bürger und Bürgerinnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. April 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 22.09.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) sowie LINKE. und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung)