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Oberbürgermeister Peter Feldmann genießt kein Vertrauen mehr

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Oberbürgermeister Peter Feldmann auf, sein Amt zur Verfügung zu stellen, da er das erforderliche Vertrauen nicht mehr genießt. Dies ist eine Reaktion auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im AWO-Skandal und sein Fehlverhalten in den letzten Wochen.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann genießt das für die weitere Amtsausführung erforderliche Vertrauen nicht mehr.

Die vom Gericht zugelassene Anklage gegen ihn im Zuge des AWO-Skandals, sein Umgang mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sowie sein Fehlverhalten in den letzten Wochen haben mehr als deutlich gemacht, dass Peter Feldmann offenkundig nicht in der Lage ist, sein Amt weiter angemessen auszuüben.

Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung fordert Oberbürgermeister Peter Feldmann daher auf, mit sofortiger Wirkung sein Amt zur Verfügung zu stellen.

Andernfalls wird es in der Plenarsitzung am 14. Juli 2022 zur Einleitung eines Abwahlverfahrens kommen.

Begründung

kein Vertrauen mehr Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann genießt das für die weitere Amtsausführung erforderliche Vertrauen nicht mehr. Die vom Gericht zugelassene Anklage gegen ihn im Zuge des AWO-Skandals, sein Umgang mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sowie sein Fehlverhalten in den letzten Wochen haben mehr als deutlich gemacht, dass Peter Feldmann offenkundig nicht in der Lage ist, sein Amt weiter angemessen auszuüben. Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung fordert Oberbürgermeister Peter Feldmann daher auf, mit sofortiger Wirkung sein Amt zur Verfügung zu stellen. Andernfalls wird es in der Plenarsitzung am 14. Juli 2022 zur Einleitung eines Abwahlverfahrens kommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Juni 2022 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 09.06.2022 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 11 · 02.06.2022
TO I, TOP 21
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 408 auf die Tagesordnung I der 13. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage NR 408 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltBFF-BIG
zu b)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Sonstige:
Linke (Votum im Ältestenausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und BFF-BIG zu b) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG; LINKE. (= Votum im Ältestenausschuss)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 13 · 09.06.2022
TO I, TOP 6
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 408 auf die Tagesordnung I der 13. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage NR 408 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. c) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Bakakis, Schwander, Fuchs, Yildiz, Pürsün, Huber, Busch, Ditfurth, Pauli, Wehnemann und Schwichtenberg sowie von Oberbürgermeister Feldmann dienen zur Kenntnis. d) Die Wortmeldung des Stadtverordneten Bakakis zur Geschäftsordnung dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltBFF-BIG
zu b)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIGIBF
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFGartenpartei
Enthaltung:
FRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und BFF-BIG zu b) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und IBF gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung); FRAKTION (= Enthaltung)

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