Blockaden der Verkehrsinfrastruktur durch die "Letzte Generation"
Zusammenfassung
Der Antrag befasst sich mit den Blockaden der Verkehrsinfrastruktur durch die Gruppe "Letzte Generation" in Frankfurt. Es wird gefordert, die Anzahl der Blockaden, die beteiligten Personen und die Verletzten zu ermitteln sowie Maßnahmen zur Verhinderung solcher Blockaden zu prüfen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
In den letzten Wochen kam es in Frankfurt wiederholt zu Blockaden durch die so genannte "Letzte Generation". Die Blockaden richteten sich gezielt gegen neuralgische Punkte der Verkehrsinfrastruktur und verursachten über Stunden kilometerlange Staus. In diesem Zusammenhang klebten sich Personen auf der Fahrbahn fest und es wurden ölartige Flüssigkeiten im Straßenraum verteilt. Dadurch sollen auch mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, vornehmlich Radfahrer, zu Fall gekommen sein und sich verletzt haben.
Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat mit der Prüfung und Berichterstattung zu folgenden Fragen aufgefordert:
- Wie viele Blockaden gab es an welchen Örtlichkeiten?
- Wie viele Personen beteiligten sich an diesen Blockaden?
- Wie viele Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen?
- Wie viele Ermittlungsverfahren wurden aufgrund welcher Straftatbestände eingeleitet?
- Wie viele unbeteiligte Personen wurden verletzt?
- Wie hoch schätzt der Magistrat den zusätzlichen CO2-Ausstoß durch die provozierten Staus?
- Wie sollen zukünftig derartige Blockaden und Eingriffe in den Straßenverkehr verhindert werden?
- Wie hoch schätzt der Magistrat den wirtschaftlichen Schaden der Blockaden?
- Wie viele Polizeibeamte waren im Zusammenhang mit den Blockaden im Einsatz und wie viele Einsatzstunden haben sie geleistet?
- Werden den Blockierenden von "Letzte Generation" die Kosten für die Polizeieinsätze und die Reinigung der Straßen nach den Verschmutzungen auferlegt?
- Hält der Magistrat diese Art von Blockaden für eine legitime Protestform?
Begründung
die "Letzte Generation" In den letzten Wochen kam es in Frankfurt wiederholt zu Blockaden durch die so genannte "Letzte Generation". Die Blockaden richteten sich gezielt gegen neuralgische Punkte der Verkehrsinfrastruktur und verursachten über Stunden kilometerlange Staus. In diesem Zusammenhang klebten sich Personen auf der Fahrbahn fest und es wurden ölartige Flüssigkeiten im Straßenraum verteilt. Dadurch sollen auch mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, vornehmlich Radfahrer, zu Fall gekommen sein und sich verletzt haben. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat mit der Prüfung und Berichterstattung zu folgenden Fragen aufgefordert:
- Wie viele Blockaden gab es an welchen Örtlichkeiten?
- Wie viele Personen beteiligten sich an diesen Blockaden?
- Wie viele Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen?
- Wie viele Ermittlungsverfahren wurden aufgrund welcher Straftatbestände eingeleitet?
- Wie viele unbeteiligte Personen wurden verletzt?
- Wie hoch schätzt der Magistrat den zusätzlichen CO2-Ausstoß durch die provozierten Staus?
- Wie sollen zukünftig derartige Blockaden und Eingriffe in den Straßenverkehr verhindert werden?
- Wie hoch schätzt der Magistrat den wirtschaftlichen Schaden der Blockaden?
- Wie viele Polizeibeamte waren im Zusammenhang mit den Blockaden im Einsatz und wie viele Einsatzstunden haben sie geleistet?
- Werden den Blockierenden von "Letzte Generation" die Kosten für die Polizeieinsätze und die Reinigung der Straßen nach den Verschmutzungen auferlegt?
- Hält der Magistrat diese Art von Blockaden für eine legitime Protestform?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. April 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 09.06.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme)