Bürgerbeteiligung bekannter machen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine bessere Bekanntmachung der bestehenden Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in Frankfurt. Dies ist notwendig, da viele Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend über die verfügbaren Formate informiert sind. Ziel ist es, die Teilnahme an diesen Formaten zu erhöhen und die Bürgerbeteiligung zu fördern.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die bereits bestehenden Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung / Bürgerbeteiligungsformate bekannt zu machen.
Außerdem wird der Magistrat gebeten, folgende Sachverhalte zu prüfen und der Stadtverordnetenversammlung zeitnah einen entsprechenden, detailliert aufgeschlüsselten Bericht mit tabellarischer Übersicht zu den folgenden Punkten vorzulegen:
- Welche und wie viele Bürgerbeteiligungsformate gab es in 2021?
- Wie viele Personen haben an den einzelnen Formaten teilgenommen?
- In welcher Form, über welche Kommunikationskanäle und mit wie viel Vorlauf hat die Stadt die genannten Projekte bei den Bürgerinnen und Bürgern beworben?
- Welche weiteren Bürgerbeteiligungsformate sind seitens der Stadt geplant?
- Wann sollen diese konkret umgesetzt werden?
- Was haben die in 2021 durchgeführten Beteiligungsformate gekostet und mit welchen Kosten ist für die weiteren, bereits geplanten Projekte zu rechnen?
- In welcher Höhe und für welche Beteiligungsprojekte wurden Mittel in den Haushalt 2022 eingestellt?
Begründung
Laut den Ergebnissen der Umfrage "Leben in Frankfurt 2021" (Erscheinungsdatum 31.3.2022) sind Bürgerbeteiligungsformate lediglich einem kleinen Teil der Frankfurterinnen und Frankfurter bekannt (siehe Bericht S. 52): "Unter den genannten Bürgerbeteiligungsformaten sind die Bürgerversammlungen mit 35 Prozent am bekanntesten, demgegenüber sind lediglich zehn Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter Planungswerkstätten als Form der Bürgerbeteiligung bekannt. Nur eine Minderheit hat eines dieser Formate bereits genutzt." Auch die Möglichkeit der Beteiligung in einer Bürgerfragestunde im Ortsbeirat oder in einem der Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung und die Plattform ‚Frankfurt fragt mich' sind nur 26% bzw. 12% bekannt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. April 2022Sie sind hierNRNR 346Bürgerbeteiligung bekannter machenSTVV-Antrag · CDU
- 20. Februar 2023Antwort des Magistrats · nach 46 WochenBB 90Bürgerbeteiligung bekannter machenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme); FRAKTION (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) AfD und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme); FRAKTION (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION