Bevölkerung schützen - Frankfurt mit Sirenennetz ausstatten
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Aufbau eines flächendeckenden Warn- und Sirenennetzes in Frankfurt zum Schutz der Bevölkerung. Dies ist notwendig, um die Bürger schnell und zuverlässig vor Gefahren zu warnen. Die Umsetzung soll durch die Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten des Landes und Bundes erfolgen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, auf Grundlage eines umfassenden Konzepts ein flächendeckendes Warn- und Sirenennetz in Frankfurt zum Bevölkerungsschutz aufzubauen. Dazu sollen alle zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes ausgeschöpft werden. Etwaige noch bestehende Sirenen sollten zudem zeitnah wieder aufgeschaltet werden.
Begründung
Der Bevölkerungsschutz ist eine der zentralen Aufgaben des Staates. Dazu gehört auch, die Bürgerinnen und Bürger schnell und zuverlässig vor Gefahren zu warnen. Der bundesweite erste Warntag hat gezeigt, dass in Frankfurt nur in den Stadtteilen rund um den Industriepark Sirenen zu hören war. Ansonsten wurde deutlich, dass derzeit nicht die Voraussetzungen bestehen, um die gesamte Frankfurter Bevölkerung schnell und zuverlässig vor Gefahren zu warnen. Um dies zukünftig sicherzustellen, ist der Einsatz von verschiedenen Warnsystemen nötig. Dazu zählt auch ein flächendeckendes Sirenennetz. Sirenen sind laut und innerhalb eines großen Bereichs zu hören. Sie können so in kurzer Zeit eine große Anzahl an Personen auf eine Gefahr hinweisen. Im Verbund mit weiteren Quellen wie Warn-Apps und Rundfunk kann so ein engmaschiges Warnnetz aufgebaut werden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ein Förderprogramm aufgelegt, mit dessen Hilfe Städte und Gemeinde ihr Warn- und Sirenennetz ausbauen bzw. wieder in Stand setzen können. Auch das Land Hessen bietet Fördermöglichkeiten. Nach einer vom Land Hessen veröffentlichten Übersicht hat Frankfurt bisher keine dieser Fördermittel abgerufen. Da die Förderung bis Ende April beantragt werden muss, ist der Magistrat gefordert zu handeln und einen entsprechenden Förderantrag einzureichen. Katastrophen wie das Hochwasser im Ahrtal haben gezeigt, wie wichtig es ist die Bevölkerung, schnell und zuverlässig zu warnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. Februar 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 31.03.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Aufnahme auf die Tagesordnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, LINKE, AfD und BFF-BIG (= Annahme) sowie FRAKTION (= Annahme im Rahmen NR 312) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, LINKE, AfD und BFF-BIG (= Annahme) sowie FRAKTION (= Annahme im Rahmen NR 312); Gartenpartei (= Enthaltung)