Kleingartenentwicklungskonzept endlich vorlegen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die zügige Fertigstellung des Kleingartenentwicklungskonzepts und den Schutz bestehender Pachtverträge. Dies soll Planungssicherheit für Kleingärtner und die Schaffung neuer Gartenanlagen gewährleisten. Ziel ist es, die hohe Nachfrage nach Kleingärten zu bedienen und die Bedeutung der Kleingärten für die Stadtentwicklung zu betonen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, das in der Erarbeitung befindliche Kleingartenentwicklungskonzept mit dem notwendigen Nachdruck und mit hoher Priorität zügig fertigzustellen und der Stadtverordnetenversammlung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.
- Der Magistrat wird aufgefordert, keine Pachtverträge mit Kleingärtnervereinen zu kündigen, um das Anlegen von Gemeinschaftsgärten durch den bisherigen Pächter zu erzwingen oder um mit einem anderen Pächter eine bestehende Kleingartenanlage in einen Gemeinschaftsgarten umzuwandeln.
- Der Magistrat wird aufgefordert, bei der Suche und Ausweisung neuer Standorte für (Klein-) Gartenanlagen auch Anlagen für Gemeinschaftsgärten vorzusehen und an entsprechende Trägervereine zu verpachten. Die Mehrzahl der neuen Standorte ist weiterhin für Kleingartenanlagen mit Individualgärten und Gemeinschaftseinrichtungen vorzusehen.
Begründung
In Frankfurt gibt es ca. 15.000 Kleingärten in 107 Vereinen. Dazu kommen noch viele Freizeitgärten außerhalb von traditionellen und durch das Bundeskleingartengesetz geschützten Kleingartenanlagen sowie zunehmend auch Gemeinschaftsgärten. Die Kleingartenanlagen bieten insbesondere denjenigen Frankfurterinnen und Frankfurtern einen Platz zur Naherholung, aber auch zum Anbau von Obst und Gemüse zur Selbstversorgung, die nicht über einen eigenen Garten an ihrer Wohnung verfügen. Die Kleingärten bieten damit Abwechslung zum Alltag, schaffen Raum für Bewegung und bieten Familien die Möglichkeit, Kinder im Umgang mit der Natur zu schulen. Insbesondere in restriktiveren Pandemiezeiten waren Kleingärten für die Menschen ein Zufluchtsort und oft die einzige Möglichkeit, aus den eigenen vier Wänden rauszukommen. Die Nachfrage nach Kleingärten ist hoch und übersteigt das Angebot an freien Gärten erheblich. Das betrifft sowohl die Nachfrage nach traditionellen Kleingärten, nach Freizeitgärten als auch das Interesse an Gemeinschaftsgärten. Je nach Weiterentwicklung der Einwohnerzahlen ist darüber hinaus mit zusätzlichen Interessenten zu rechnen. Die Fläche der Stadt Frankfurt ist bekanntermaßen begrenzt. Dennoch gehört es zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung und zu einer umfassenden Stadtplanung, dass auf diesem begrenzten Raum auch Platz für Grün-, Frei- und Freizeitflächen und eben für Kleingärten geschaffen wird. Der Magistrat muss daher bestehende Anlagen im Bestand schützen und die Möglichkeit zur Erweiterung oder Ausweisung neuer Anlagen schaffen. Auf Initiative der CDU-Fraktion (NR 171/2016) hat daher schon im Januar 2017 die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat aufgefordert, eine Kleingärten- und Freizeitgärtenstrategie zu erarbeiten, um Entwicklungsperspektiven für Gärten aufzuzeigen. Der Magistrat hat daraufhin die Erstellung eines Kleingartenentwicklungskonzeptes beauftragt. Leider ist festzuhalten, dass fünf Jahre später das Kleingartenentwicklungskonzept immer noch nicht vorgelegt wurde. Auch wenn durch die Corona-Pandemie mit Verzögerungen zu rechnen war, lässt sich damit alleine die lange Zeitspanne nicht erklären. Es liegt vielmehr auf der Hand, dass das Kleingartenentwicklungskonzept vom Magistrat nicht mit dem nötigen Nachdruck und der nötigen Priorität verfolgt wurde. Da muss sich jetzt ändern! Die Kleingartenvereine und die vielen an Gärten interessierten Menschen brauchen endlich Planungssicherheit und Entwicklungsperspektiven. Das Interesse an einem Garten kann vielfältige Formen der Gartennutzung und der Organisation annehmen. Dem sollte gemeinwohlgebunden auch bei der Suche und Ausweisung neuer Gartenstandorte Rechnung getragen werden, etwa für Gemeinschaftsgärten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. Februar 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 18 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 31.03.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung GRÜNE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, LINKE., Volt und BFF (= Annahme); SPD und FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, BFF und Die PARTEI (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) Ziffer 2.: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Ziffer 3.: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, AfD, und BFF-BIG (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, 4 GRÜNE, 1 SPD, BFF und FDP; 1 GRÜNE und 2 SPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, 1 LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= Kenntnis); 1 LINKE. (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, farbechte/LINKE und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, FDP und BFF (= Zustimmung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, 2 CDU, 1 LINKE., AfD und fraktionslos gegen SPD, LINKE. und FDP (= Zurückweisung); 1 CDU (= kein Votum)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, LINKE., FDP und BFF gegen GRÜNE und SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, SPD und LINKE. (= Kenntnis); FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) Ziffer 2.: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Ziffer 3.: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, AfD, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung)