Für ein Haus der Jugendverbandsarbeit und ausreichend Hortplätze in Bornheim
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ausreichend Hortplätze in Bornheim Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- In der Liegenschaft des Eigenbetriebs Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in der Ortenberger Straße 40 wird im Erdgeschoss ein Haus der Jugendverbandsarbeit eingerichtet.
- Die Kapazität des bestehenden Hortes wird durch Ausweitung der Räumlichkeiten für den Verein KiKids auf den ersten und zweiten Stock verdoppelt.
- Für in Obhut genommene Mädchen wird im Ortsbezirk, beispielsweise auf der Brache in der Ringelstraße, ein Neubau errichtet oder eine nicht mehr für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmFs) benötigte Einrichtung benutzt; das wäre allemal die günstigste Lösung. Ein Neubau an der Ringelstraße könnte z.B. auch als Dépendance von der Kirchnerschule mit genutzt werden, die dringenden Raumbedarf hat. Begründung: Das betreffende Haus ist nach längerer und teurer Umbauphase vor sechs Jahren wieder eröffnet worden, dies hat die Stadt Frankfurt 2,8 Mio. Euro gekostet. Es wurde für die jetzige Nutzung ausgebaut, das heißt ein weiterer Umbau in ein modernes Kinderheim würde weitere Millionen verschlingen. Wird die Inobhutnahmeeinrichtung neu gebaut, wird dies die Stadt voraussichtlich nicht mehr kosten als der geplante Umbau, hätte aber den Vorteil, dass wirklich für den Bedarf gebaut werden kann. Unnötige Baukompromisse, wie sie in einer bestehenden Liegenschaft immer erforderlich werden, sind dadurch vermeidbar. Die Umwidmung einer nicht mehr benötigten UmF-Unterkunft wäre die beste Lösung. Der Frankfurter Jugendring mahnt die Stadtpolitik regelmäßig, Räume für die verbandsbezogene Jugendarbeit zu sichern und neue zu finden, denn viele insbesondere kleinere Jugendverbände besitzen zu wenig oder keine eigenen Räumlichkeiten. Gleichzeitig fehlen im Schulbezirk der Kirchner-Schule nach der Auswertung des Internetportals der Stadt "Kindernet-Frankfurt" 90 Betreuungsplätze für Grundschülerinnen und Grundschüler. Wird die Kapazität des Kinderhortes deutlich ausgeweitet, ist dies ein wichtiger Baustein für die von allen relevanten politischen Kräften unterstützte Forderung einer Betreuungsplatzgarantie
- Eine Ausweitung der Kirchnerschule zu einer ganztägig arbeitenden Schule oder die Teilnahme an der Erweiterten Schulischen Betreuung kommt aus den verschiedensten Gründen mittelfristig nicht in Betracht. Die betroffenen Eltern und Kinder haben aber jetzt den Bedarf! Mit der Einrichtung des Hauses der Jugendverbandsarbeit wird die verbandsbezogene Jugendarbeit deutlich gestärkt und die Stadt Frankfurt kann dokumentieren, wie wichtig ihr die Jugend unserer Stadt ist. Drei bis vier Jugendverbände könnten hier mit Räumen versorgt werden.
Inhalt
Antrag vom 27.04.2016, NR 24
Betreff: Für ein Haus der Jugendverbandsarbeit und ausreichend Hortplätze in Bornheim Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- In der Liegenschaft des Eigenbetriebs Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in der Ortenberger Straße 40 wird im Erdgeschoss ein Haus der Jugendverbandsarbeit eingerichtet.
- Die Kapazität des bestehenden Hortes wird durch Ausweitung der Räumlichkeiten für den Verein KiKids auf den ersten und zweiten Stock verdoppelt.
- Für in Obhut genommene Mädchen wird im Ortsbezirk, beispielsweise auf der Brache in der Ringelstraße, ein Neubau errichtet oder eine nicht mehr für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmFs) benötigte Einrichtung benutzt; das wäre allemal die günstigste Lösung. Ein Neubau an der Ringelstraße könnte z.B. auch als Dépendance von der Kirchnerschule mit genutzt werden, die dringenden Raumbedarf hat. Begründung: Das betreffende Haus ist nach längerer und teurer Umbauphase vor sechs Jahren wieder eröffnet worden, dies hat die Stadt Frankfurt 2,8 Mio. Euro gekostet. Es wurde für die jetzige Nutzung ausgebaut, das heißt ein weiterer Umbau in ein modernes Kinderheim würde weitere Millionen verschlingen. Wird die Inobhutnahmeeinrichtung neu gebaut, wird dies die Stadt voraussichtlich nicht mehr kosten als der geplante Umbau, hätte aber den Vorteil, dass wirklich für den Bedarf gebaut werden kann. Unnötige Baukompromisse, wie sie in einer bestehenden Liegenschaft immer erforderlich werden, sind dadurch vermeidbar. Die Umwidmung einer nicht mehr benötigten UmF-Unterkunft wäre die beste Lösung. Der Frankfurter Jugendring mahnt die Stadtpolitik regelmäßig, Räume für die verbandsbezogene Jugendarbeit zu sichern und neue zu finden, denn viele insbesondere kleinere Jugendverbände besitzen zu wenig oder keine eigenen Räumlichkeiten. Gleichzeitig fehlen im Schulbezirk der Kirchner-Schule nach der Auswertung des Internetportals der Stadt "Kindernet-Frankfurt" 90 Betreuungsplätze für Grundschülerinnen und Grundschüler. Wird die Kapazität des Kinderhortes deutlich ausgeweitet, ist dies ein wichtiger Baustein für die von allen relevanten politischen Kräften unterstützte Forderung einer Betreuungsplatzgarantie
- Eine Ausweitung der Kirchnerschule zu einer ganztägig arbeitenden Schule oder die Teilnahme an der Erweiterten Schulischen Betreuung kommt aus den verschiedensten Gründen mittelfristig nicht in Betracht. Die betroffenen Eltern und Kinder haben aber jetzt den Bedarf! Mit der Einrichtung des Hauses der Jugendverbandsarbeit wird die verbandsbezogene Jugendarbeit deutlich gestärkt und die Stadt Frankfurt kann dokumentieren, wie wichtig ihr die Jugend unserer Stadt ist. Drei bis vier Jugendverbände könnten hier mit Räumen versorgt werden.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Haupt- und Finanzausschuss Ältestenausschuss Beratung im Ortsbeirat: 4 Versandpaket: 04.05.2016
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. April 2016 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 8 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch CDU und GRÜNE gegen SPD, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Aufnahme auf Tagesordnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.