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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Wege und mehr Aufenthaltsqualität Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zur Weiterentwicklung des Niddaufers mit dem Ziel einer Verbesserung des Naherholungswertes zu entwerfen und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Vernetzung mit dem Regionalpark.
- Verbreiterung von Wegen, insbesondere an Engstellen; Befestigung der Wege mit ökologisch unbedenklichem hellen Drainasphalt oder anderem geeigneten Material an Abschnitten, die bisher unbefestigt oder mit einer wassergebundenen Decke versehen sind.
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität in dafür geeigneten Bereichen mit Bänken, anderen Sitzgelegenheiten und Tischen.
- Abflachung der Niddaufer an einigen Stellen; Sicherung und Verbreiterung bereits heute vorhandener, auch als Wasserzugang genutzter flacher Uferbereich und ins Wasser führender Steintreppen.
- Schutz und Weiterentwicklung naturnaher Grünflächen und Biotope.
- Anbindung der Altarme, zum Beispiel in Praunheim.
- Gepflegtes Erscheinungsbild der Wehre: Anstrich und Reinigung
- Sicherung des Hochwasserschutzes Begründung: Die Nidda gehört besonders in den Sommermonaten zu den beliebtesten Ausflugszielen der Frankfurterinnen und Frankfurter. Viele Menschen nutzen die Wege entlang der Nidda mit unterschiedlichsten Aktivitäten. Dadurch kommt es teilweise zu Nutzungskonflikten. Hier sollte ein Konzept erstellt werden, um die starke Nutzung einerseits durch Befestigung und Verbreiterung der Wege zu entschärfen und andererseits durch eine Verknüpfung mit dem Regionalpark eine attraktive Erweiterung zu schaffen. Zur Steigerung der Erholungsfunktion sollen da, wo es möglich und sinnvoll ist, weitere Sitzmöglichkeiten durch Bänke und auch in einfacher Form (zum Beispiel Baumstämme) geschaffen werden. Außerdem sollte das Niddaufer an einigen dafür geeigneten Stellen abgeflacht werden, um so den Naturraum Nidda besser erlebbar zu machen. Bei der Erstellung des Konzepts sollen die ökologischen Aspekte des Uferbereichs zur Sicherung und Weiterentwicklung wichtiger Habitate und der notwendige Hochwasserschutz mit einbezogen werden.
Inhalt
Antrag vom 20.01.2011, NR 2151
Betreff: Umgestaltung des Niddaufers: bessere Wege und mehr Aufenthaltsqualität Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zur Weiterentwicklung des Niddaufers mit dem Ziel einer Verbesserung des Naherholungswertes zu entwerfen und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Vernetzung mit dem Regionalpark.
- Verbreiterung von Wegen, insbesondere an Engstellen; Befestigung der Wege mit ökologisch unbedenklichem hellen Drainasphalt oder anderem geeigneten Material an Abschnitten, die bisher unbefestigt oder mit einer wassergebundenen Decke versehen sind.
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität in dafür geeigneten Bereichen mit Bänken, anderen Sitzgelegenheiten und Tischen.
- Abflachung der Niddaufer an einigen Stellen; Sicherung und Verbreiterung bereits heute vorhandener, auch als Wasserzugang genutzter flacher Uferbereich und ins Wasser führender Steintreppen.
- Schutz und Weiterentwicklung naturnaher Grünflächen und Biotope.
- Anbindung der Altarme, zum Beispiel in Praunheim.
- Gepflegtes Erscheinungsbild der Wehre: Anstrich und Reinigung
- Sicherung des Hochwasserschutzes Begründung: Die Nidda gehört besonders in den Sommermonaten zu den beliebtesten Ausflugszielen der Frankfurterinnen und Frankfurter. Viele Menschen nutzen die Wege entlang der Nidda mit unterschiedlichsten Aktivitäten. Dadurch kommt es teilweise zu Nutzungskonflikten. Hier sollte ein Konzept erstellt werden, um die starke Nutzung einerseits durch Befestigung und Verbreiterung der Wege zu entschärfen und andererseits durch eine Verknüpfung mit dem Regionalpark eine attraktive Erweiterung zu schaffen. Zur Steigerung der Erholungsfunktion sollen da, wo es möglich und sinnvoll ist, weitere Sitzmöglichkeiten durch Bänke und auch in einfacher Form (zum Beispiel Baumstämme) geschaffen werden. Außerdem sollte das Niddaufer an einigen dafür geeigneten Stellen abgeflacht werden, um so den Naturraum Nidda besser erlebbar zu machen. Bei der Erstellung des Konzepts sollen die ökologischen Aspekte des Uferbereichs zur Sicherung und Weiterentwicklung wichtiger Habitate und der notwendige Hochwasserschutz mit einbezogen werden.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 26.01.2011
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Januar 2011 wurde diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 24.02.2011 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG und FREIE WÄHLER gegen FDP (= Annahme mit der Maßgabe, dass unter Ziffer 2. der Text ab "Befestigung der Wege. ." gestrichen wird) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (Ziffern 1. sowie 3. bis 8. = Annahme, Ziffer 2. = Ablehnung) Stv. Holtz (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Ziffern 1. sowie 3. bis 8.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL; Stv. Holtz (= Enthaltung) Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG, FREIE WÄHLER, REP und NPD gegen FDP (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Text ab "Befestigung der Wege. ." gestrichen wird) und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); Stv. Holtz (= Enthaltung)