Alleinerziehende in Frankfurt
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Ergänzung des Wegweisers "Alleinerziehende in Frankfurt" um Informationen für alleinerziehende Eltern, die durch den Tod des Partners in eine schwierige Lebenssituation geraten sind. Ziel ist es, diesen Eltern gezielte Hilfestellungen zu bieten und die bürokratischen Hürden in dieser emotionalen Ausnahmesituation zu verringern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, den Wegweiser "Alleinerziehende in Frankfurt" zusätzlich zu den Ursachen "Trennung und Scheidung" um das Thema des Todesfalles des Partners zu ergänzen und den Betroffenen auch in dieser spezifischen, sehr schweren Lebenssituation gezielte Hilfestellungen zu geben.
Begründung
In der Broschüre "Alleinerziehende in Frankfurt" werden im ersten Kapitel ausführlich die Eltern angesprochen, die durch Trennung und Scheidung alleinerziehend sind. Alleinerziehend auf Grund eines Todesfalles wird hingegen mit keinem Wort erwähnt. Jedoch ist der Todesfall des Partners (manchmal durch einen tragischen Unfall völlig unerwartet) für den verbleibenden Elternteil besonders belastend und eine emotionale Ausnahmesituation. In dieser Situation hoher seelischer Belastung sind zugleich viele spezielle, formale Schritte notwendig. Anstatt Ruhe zum Trauern wartet die Bürokratie und es bleibt nicht viel Zeit, Behörden zu informieren und Formalitäten zu erledigen. Es gibt Fristen, die mit dem Zeitpunkt beginnen, an dem der Angehörige vom Tod erfährt. Daher sollte in der Stadtverwaltung eine qualifizierte Kraft auf dieses Thema zusätzlich spezialisiert sein und Betroffene im Dschungel der notwendigen Behördengänge und Erledigungen auf die verschiedenen Schritte inklusive Ansprechpartner und benötigter Dokumente aufmerksam machen können. Diese Hilfestellung sollte auch auf der Website des Frauenreferats ersichtlich sein und im ersten Kapitel des Wegweisers "Alleinerziehende in Frankfurt" ausführlich behandelt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. November 2021 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.01.2022 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei