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Organisierte Bettelei verhindern

Vorlagentyp: NRREP
2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAbgelehnt

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Begründung

In der bisherigen Fassung verbietet die Polizeiverordnung lediglich die organisierte Bettelei mittels Kindern, was jedoch geradezu eine Erlaubnis zur organisierten Bettelei ohne Kinder impliziert. Es fällt in der Frankfurter Innenstadt auf, daß immer wieder ganze Gruppen von Personen, offensichtlich gut organisiert, der Bettelei nachgehen. Dem muß Einhalt geboten werden. Von dieser Änderung sind Personen, z.B. Nichtseßhafte, die einzeln zur Aufbesserung ihres Lebensunterhaltes betteln, nicht betroffen.

Inhalt

Antrag vom 05.04.2005, NR 1806

Betreff:

Organisierte Bettelei verhindern

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung wird in § 7 Abs. 3 wie folgt geändert:

. . sowie das organisierte Betteln, insbesondere mittels Kindern, ist verboten.

Begründung:

In der bisherigen Fassung verbietet die Polizeiverordnung lediglich die organisierte Bettelei mittels Kindern, was jedoch geradezu eine Erlaubnis zur organisierten Bettelei ohne Kinder impliziert.

Es fällt in der Frankfurter Innenstadt auf, daß immer wieder ganze Gruppen von Personen, offensichtlich gut organisiert, der Bettelei nachgehen. Dem muß Einhalt geboten werden.

Von dieser Änderung sind Personen, z.B. Nichtseßhafte, die einzeln zur Aufbesserung ihres Lebensunterhaltes betteln, nicht betroffen.

Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 07.03.2005, M 40 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Recht und Sicherheit Haupt- und Finanzausschuss Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 06.04.2005

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. März 2005MM 40Verordnung zur Änderung der Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf und an den Straßen, Grün- und Spielanlagen, auf Gewässern, im Wald sowie den unterirdischen Anlagen in der Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
  2. 5. April 2005Sie sind hier
    NRNR 1806Organisierte Bettelei verhindern
    STVV-Antrag · REP

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
KAV
Sitzung 36 · 18.04.2005
TO II, TOP 55
Abgelehnt
1. (Die Vorlage M 40 wurde von der KAV nicht behandelt.) 2. Die Vorlage NR 1806 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Recht und Sicherheit
Sitzung 40 · 25.04.2005
TO I, TOP 7
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 40 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1806 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Sonstige:
FAG (NR 1806 = Ablehnung)REP (M 40 und NR 1806 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (NR 1806 = Ablehnung) REP (M 40 und NR 1806 = Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 42 · 10.05.2005
TO II, TOP 19
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 40 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1806 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 44 · 12.05.2005
TO II, TOP 45
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 40 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1806 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPREP
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
REP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und REP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen REP (= Annahme)

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