Gutachten "marode Bausubstanz"
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Stellungnahme eines Gutachters zur maroden Bausubstanz zu hinterfragen und gleichzeitig zu prüfen, ob das Gasnetz erhalten bleiben kann. Dies ist relevant, um die energetische Sanierung kosteneffizient zu gestalten und Erneuerbare Energien zu fördern.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
- Laut einem Gutachter soll von maroder Bausubstanz keine Rede sein. Diesbezügliche Gutachten, einfach alle Gutachten, die sich mit der geplanten Maßnahme bzw. energetischen Sanierung beschäftigen werden den Stadtverordneten unverzüglich zur Einsicht bereit gestellt.
- Es wird geprüft, ob das Gas Netz erhalten werden kann, da das auch dazu dienen kann, Erneuerbare Energien zu transportieren. Zukunftsfähig bleiben, heiß die Devise.
Begründung
Die Bürgerinitiative schreibt. "Vor einem Monat war ein Bausachverständiger vor Ort, der die Mietobjekte in der Münzenberger Str./Rotlintstrasse, innen und außen im Hinblick auf Notwendigkeit, Art und Umfang der geplanten energetischen Sanierungen begutachtete. Im Einzelgespräch hat dieser persönlich von einer kostenintensiven, umfangreichen und wenig effektiven Außendämmung an den gemauerten Altbauten abgeraten, er bevorzuge den Austausch von alten Fenstern und Türen sowie Erdwärmespeicher, bei dem die alten Gasbrenner und Leitungen weiterbetrieben werden können. Es ist nicht hinzunehmen, dass die Ziegelsteinfassade durch eine 15 Zentimeter dicke energetische Dämmung ersetzt werden soll und damit die Ziegelsteinfassaden, die überall in der Nachbarschaft, unter Denkmalschutz stehen, bei unseren Häusern verschwinden würden. "Laut der Aussage des Bausachverständigen kann von maroder Bausubstanz nicht die Rede sein"
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Februar 2026 brachte Gartenpartei diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.03.2026 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, BFF-BIG und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme) Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)