Solidarisches Hausprojekt sichern - "Gündi West" braucht ein Zuhause
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, für das Wohnprojekt "Gündi West" geeignete Alternativstandorte zu finden, um dessen Fortbestand zu sichern und die Räumung der aktuellen Immobilie zu verhindern. Dies ist notwendig, um den 40 dort lebenden Menschen ein sicheres und würdiges Zuhause zu garantieren und die wertvollen sozialen Angebote der Initiative fortzuführen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Palleskestraße — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
- Höchst: Lehrerparkplätze in der Palleskestraße14.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst: Einrichten einer Schulstraße für die Schulen in der Palleskestraße und Breuerwiesenstraße prüfen21.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst: Verkehrssituation Holzlachstraße – Prüfung und Testphase einer geänderten Verkehrsführung09.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Palleskestraße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Für das Wohnprojekt "Gündi West" wird schnellstmöglich ein bzw. mehrere geeignete Alternativstandorte gefunden, um dessen dauerhaftes Bestehen zu sichern. Ein nahtloser Umzug wird ermöglicht. Bis dahin wird das Hausprojekt an seinem aktuellen Standort in der Palleskestraße 31-33 geduldet, bis eine geeignete neue Liegenschaft gefunden ist.
Begründung
Das Hausprojekt "Gündi West" ist seit vielen Jahren ein Ort des Zusammenkommens, des Austauschs, der Gemeinschaft und der politischen Bildung. Dutzende vormals wohnungs- und obdachlose Menschen haben durch das Projekt nicht nur ein Dach über dem Kopf gefunden, sondern auch viel Solidarität und konkrete Unterstützung erfahren. Diese Menschen hatten auf dem Wohnungsmarkt keine Chance und haben nun ein sicheres Zuhause, in dem sie ein würdevolles Leben führen können. Die "Gündi West" bietet zudem eine Vielzahl kostenloser und barrierearmer Angebote, wie z. B. Sprachcafés, eine Sozialberatung und kulturelle Veranstaltungen, die viele von Diskriminierung betroffene Menschen in Anspruch nehmen. Seit Sommer 2023 ist die Initiative im ehemals leerstehenden Betriebshofgelände Palleskestraße 31-33 in Höchst ansässig. Dieser Ort sowie die Zukunft der 40 dort lebenden Personen sind akut gefährdet, da die Initiative den Standort bald verlassen muss. Bereits in zwei Monaten - im April dieses Jahres - droht den ersten Bewohner*innen die Räumung ohne jegliche Alternative. Spätestens im Sommer 2026 muss das Projekt vollständig ausziehen. Eine Alternative ist bisher nicht in Sicht. Es drohen erneute Wohnungslosigkeit, Perspektivlosigkeit und ein deutlicher Verlust an kulturellen Freiräumen. Damit steht die Zukunft dieses Erfolgsmodells auf dem Spiel. Um die wichtigen sozialen Tätigkeiten fortführen zu können, braucht das solidarische Hausprojekt jedoch dringend ein Haus. Die "Gündi West" bietet nicht nur lebensnotwendigen Wohnraum für zahlreiche Menschen, sondern auch solidarische Formen der Fürsorge, die über den Stadtteil hinaus ausstrahlen. Die Bereitstellung eines oder mehrerer Alternativstandorte durch die Stadt Frankfurt ist eine notwendige Voraussetzung für den Fortbestand des Projekts. Dazu muss die Stadt zunächst ihre eigenen städtischen Liegenschaften prüfen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Februar 2026 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.03.2026 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, Linke und FDP gegen CDU (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)