Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Einführung eines Gütesiegels für Geschäfte gegen Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung

Vorlagentyp: NRIBF
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

In diesem Antrag wird die Einführung eines städtischen Gütesiegels für Geschäfte vorgeschlagen, die aktiv gegen Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung vorgehen. Ziel ist es, Unternehmen durch Anreize zu motivieren, ihre überschüssigen Lebensmittel nicht zu vernichten, sondern diesen bedürftigen Menschen zugänglich zu machen. Dies wird als wichtiger Schritt zur Förderung nachhaltigen Handelns in Frankfurt am Main angesehen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, die Einführung eines städtischen Gütesiegels für Geschäfte und Betriebe, die aktiv gegen Verschwendung von Lebensmitteln und Ressourcen vorgehen, zu prüfen und ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Das Siegel soll an Unternehmen verliehen werden, die durch regelmäßige Spenden an Tafeln oder andere gemeinnützige Einrichtungen sowie durch die Nutzung von Apps oder Plattformen zur Rettung von überschüssigen Lebensmitteln nachweislich einen hohen Anteil ihrer unverkauften oder überschüssigen Waren weitergeben.

Die Kriterien für die Vergabe des Gütesiegels könnten unter anderem sein: eine Spendenquote von über 90 Prozent der verwertbaren Lebensmittel, die nachweisbare Teilnahme an Programmen oder Apps zur Lebensmittelrettung sowie dokumentierte Maßnahmen zur Reduktion von Ressourcen- und Lebensmittelverschwendung.

Das Gütesiegel soll öffentlichkeitswirksam verliehen werden, um die teilnehmenden Unternehmen zu würdigen, ihre Verantwortung sichtbar zu machen und andere Betriebe zur Nachahmung zu motivieren.

Begründung

Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung ist ein bedeutendes gesellschaftliches und ökologisches Problem. Durch gezielte Anreize können Unternehmen motiviert werden, ihre überschüssigen Lebensmittel nicht zu vernichten, sondern bedürftigen Menschen zugänglich zu machen. Ein Gütesiegel für besonders engagierte Geschäfte belohnt nicht nur die teilnehmenden Unternehmen, sondern setzt auch ein öffentlich sichtbares Zeichen gegen Verschwendung. Es stärkt die Bürgerwahrnehmung nachhaltigen Handelns, animiert weitere Betriebe zur Teilnahme und fördert die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen wie Tafeln und gemeinnützigen Initiativen. Durch die Kombination von Anerkennung, Transparenz und Motivation kann Frankfurt am Main eine Vorreiterrolle in der Reduktion von Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung übernehmen und die Stadt insgesamt nachhaltiger gestalten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. Dezember 2025 brachte IBF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.01.2026 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 41 · 13.01.2026
TO I, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1485 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFStadtv. Bäppler-Wolf
Sonstige:
CDU (Votum im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION; CDU (= Votum im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 41 · 15.01.2026
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1485 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 46 · 29.01.2026
TO II, TOP 18
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1485 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung