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Wache für die Stadtpolizei auf der Zeil errichten

Vorlagentyp: NRIBF
6 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Errichtung einer Stadtpolizeiwache auf der Zeil zur Erhöhung der Sicherheit angesichts steigender Kriminalität. Die Wache soll eine sichtbare Präsenz und schnelle Reaktionsmöglichkeiten bieten, um der bedrohlichen Lage entgegenzuwirken.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, auf der kriminalitätsbelasteten Zeil oder in unmittelbarer Nähe eine Wache für die Stadtpolizei zu errichten. Um die Sicherheit auf der Zeil zu gewährleisten, ist außerdem ein erweitertes Präsenz- und Einsatzkonzept aufzustellen.

Begründung

Die Zeil ist für viele Menschen zu einem Angstraum geworden. Besonders in den Abend- und Nachtstunden sowie an Wochenenden kommt es wiederholt zu Körperverletzungen, Diebstählen, Messerattacken, sexuellen Übergriffen, Raub, Drogenhandel, Bedrohungslagen und eskalierenden Konflikten. Die Polizei zählt auf der Zeil 4.500 Straftaten im Jahr. Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate verdeutlichen, dass sich die Lage weiter verschärft hat. Untätigkeit oder verzögertes Handeln des Magistrats verschärfen außerdem die Lage. Vor diesem Hintergrund sind zusätzliche Maßnahmen dringend notwendig. Ohne eine feste Präsenz der Stadtpolizei droht die Zeil weiter ein Kriminalitätshotspot und Angstraum zu bleiben. Eine ständige Wache der Stadtpolizei ist daher eine unabdingbare Konsequenz aus der aktuellen Entwicklung. Eine solche Wache ermöglicht eine sichtbare Präsenz in einem zunehmend kriminalitätsbelasteten Bereich, kurze Reaktionszeiten und unmittelbare Eingriffsmöglichkeiten und einen dauerhaften Anlaufpunkt für Menschen, die Hilfe benötigen oder Straftaten melden wollen. Die Errichtung einer Stadtpolizeiwache auf der Zeil ist ein notwendiger Schritt, um einer erkennbaren Verschlechterung der Sicherheitslage wirksam entgegenzutreten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Dezember 2025 brachte IBF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.01.2026 im Ältestenausschusses abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 1
Sitzung 44 · 20.01.2026
TO I, TOP 48
Beraten
Die Vorlage NR 1470 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeÖkoLinX-ARLFraktionslos
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, ÖkoLinX-ARL und fraktionslos gegen CDU und FDP (= Kenntnis)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 41 · 22.01.2026
TO I, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage NR 1470 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUAfDStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
LinkeFDPÖkoLinX-ELFFRAKTIONStadtv. Yilmaz
Sonstige:
Grüne (Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung)SPD (Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung)BFF-BIG (Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung)Volt (Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und AfD gegen Linke (= Ablehnung); GRÜNE und SPD (= Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Ablehnung) BFF-BIG und Volt (= Votum im Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung) ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 41 · 26.01.2026
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Es dient zur Kenntnis, dass die Vorlage NR 1470 nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat und somit abgelehnt ist.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDStadtv. Bäppler-Wolf
Sonstige:
SPD (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) CDU und AfD (= Annahme) SPD (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 44 · 27.01.2026
TO I, TOP 30
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1470 wird abgelehnt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Beratung der Vorlage NR 1509 auf den Ältestenausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneLinkeFDPBFF-BIGVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDSPD
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (NR 1470 = Ablehnung)Stadtv. Yilmaz (NR 1470 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, Linke, FDP, BFF-BIG (unter Hinweis auf NR 1509), Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie SPD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Yilmaz (NR 1470 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 46 · 29.01.2026
TO I, TOP 8
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1470 wird abgelehnt. 2. a) Die Vorlage NR 1509 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Schäfer, Dr. Schulz, Dr. Rosenbaum, Hauenschild, Gebhardt, Pürsün, Christann, Fuchs und Shehata dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONStadtv. Yilmaz
Ablehnung:
CDUSPD
zu 2 / a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
BFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, Linke, FDP, BFF-BIG (unter Hinweis auf NR 1509), AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Yilmaz gegen CDU (= Annahme) und SPD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. zu a) GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen BFF-BIG und AfD (= Annahme)

Ältestenausschusses
Sitzung 44 · 29.01.2026
TO I, TOP 5
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1470 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1509 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUSPD
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (NR 1470 und NR 1509 = Ablehnung)Gartenpartei (NR 1470 und NR 1509 = Prüfung und Berichterstattung)Stadtv. Yilmaz (NR 1470 = Ablehnung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1470 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
BFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, Linke, FDP, BFF-BIG (unter Hinweis auf NR 1509), AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) sowie SPD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und FRAKTION gegen BFF-BIG und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (NR 1470 und NR 1509 = Ablehnung) Gartenpartei (NR 1470 und NR 1509 = Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Yilmaz (NR 1470 = Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1470 = Annahme)

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