Keine Neuplanungen für Autobahnausbau
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Ablehnung des weiteren Ausbaus von Autobahnen in Frankfurt am Main, insbesondere den 10-spurigen Ausbau der A5 und A3, um die negativen Auswirkungen auf das Stadtklima und die Umwelt zu minimieren. Ziel ist es, alternative, nachhaltige Verkehrsmittel zu fördern und die Versiegelung von Flächen zu verhindern.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der Verkehrswende lehnen wir den weiteren Ausbau von Autobahnen in Frankfurt am Main ab.
Wir lehnen den 10-spurigen Ausbau der A5 zwischen Autobahnkreuz (AK) Frankfurt West und Autobahnkreuz (AK) Frankfurter Kreuz ab. Der Ausbau ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit "vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung (VB-E9)" eingestuft (https://www.bvwp-projekte.de/strasse/A5-G20-HE-T10-HE/A5-G20-HE-T10-HE.html). Hierzu hat die Autobahn GmbH den Bedarf im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft.
Wir lehnen den 10-spurigen Ausbau der A3 zwischen Autobahnkreuz (AK) Offenbach und Autobahnkreuz (AK) Frankfurter Kreuz ab. Der Ausbau ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit "weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*)" eingestuft (https://www.bvwp-projekte.de/strasse/A3-G30-HE-T06-HE/A3-G30-HE-T06-HE.html). Der Magistrat wird beauftragt,
- Kontakt mit der Bundesregierung aufzunehmen und darauf hinzuwirken, dass der 10-spurige Ausbau der A5 zwischen AK Frankfurt West und AK Frankfurter Kreuz und der 10-spurige Ausbau der A3 zwischen AK Offenbach und AK Frankfurter Kreuz aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wird.
- die Stadtverordnetenversammlung zu benachrichtigen, wenn es neue Informationen zum Entwicklungsstand des 10-spurigen Ausbaus der A5 zwischen AK Frankfurt West und AK Frankfurter Kreuz sowie des 10-spurigen Ausbaus der A3 zwischen AK Offenbach und AK Frankfurter Kreuz gibt.
Begründung
Wir lehnen grundsätzlich den weiteren Ausbau von Autobahnen in Frankfurt ab. Wir wollen die mit einem Ausbau einhergehenden weiteren Versiegelungen und Beeinträchtigungen von Kaltluftströmen vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Verkehrswende überprüft wissen. Der Bund als Bauherr muss sicherstellen, dass bei allen Maßnahmen die Auswirkungen auf das Stadtklima minimiert werden. Wir wollen bei allen Ausbauprojekten prüfen, welche Alternativen es mit nachhaltigen Verkehrsmitteln gibt und ziehen diese vor.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. September 2025 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 8 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 23.01.2026 im OBR 5 abgelehnt.
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und farbechte/Linke gegen CDU, FDP und BFF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und Volt gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU, FDP, BFF-BIG, AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, BFF, FDP und AfD gegen GRÜNE und Linke (= Annahme)