Multifunktionale Quartiersgaragen und Mobilitätshäuser
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung eines stadtweiten Konzepts für modulare Mobilitätsstationen und Quartiersgaragen, um die Mobilität in hochverdichteten Wohn- und Mischgebieten zu verbessern. Ziel ist es, die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen und den Autoverkehr zu reduzieren, indem alternative Mobilitätsangebote gefördert werden.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
- ein stadtweites Konzept für modulare Mobilitätsstationen und Quartiersgaragen mit multifunktionalem Ansatz zu entwickeln. Dieses soll insbesondere in hochverdichteten Wohn- und Mischgebieten umgesetzt werden können und folgende Bausteine berücksichtigen:
- Kfz-Stellplätze für Anwohnerinnen und Anwohner, Besucherinnen und Besucher und Gewerbebetriebe
-Carsharing-Stellplätze einschließlich Ladesäulen
- Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
- sichere Fahrradabstellanlagen, wo möglich auch für Lastenräder
- Mikrodepots für die City-Logistik
- Mobilitätskioske / Mobilitätszentralen mit Beratung und Leihangeboten
- die Integration von zusätzlichen Nutzungen wie beispielsweise kleinen Nahversorgern, Co-Working-Angeboten oder Gastronomie und sogar Kindertagesstätten zu prüfen, sofern dies städtebaulich sinnvoll und genehmigungsfähig ist.
- gestalterische Standards zu erarbeiten, die
- Fassadenbegrünung, Biodiversität und Schallschutz berücksichtigen,
- eine gute Integration ins Stadtbild sicherstellen,
- und wo möglich Photovoltaik oder andere Energiegewinnungssysteme vorsehen.
- geeignete Pilotstandorte in verschiedenen Stadtteilen zu identifizieren (z. B. Gallus, Ostend, Nordend, Sachsenhausen).
Begründung
Eine erfolgreiche Mobilitätspolitik muss Lösungen für die tägliche Bewältigung der Aufgaben und Bedürfnisse einer vielfältigen Bevölkerung und des Gewerbes liefern. Dazu gehören Verkehrsangebote wie Carsharing, Leihfahrräder und Leih-E-Scooter, die zusätzlich zum ÖPNV dazu beitragen, den Autoverkehr zu verringern und den Klimaschutz voranzubringen. Ebenfalls müssen die Nöte von Anwohnern in vielen Stadtteilen ernst genommen werden, die nur schwer Parkplätze in der Nähe ihrer Wohnung finden und durch längere Parksuchfahrten Lebensqualität verlieren und zusätzlichen Verkehr und Umweltbelastungen erzeugen. Es gilt, Flächenkonflikte im öffentlichen Raum zu entschärfen, klimafreundliche Mobilitätsformen zu fördern und gleichzeitig Mobilität für Gewerbe, Logistik und Bewohner sicherzustellen. Multifunktionale Quartiersgaragen und Mobilitätshäuser können hier einen wesentlichen Beitrag leisten, sowohl als Instrument der Parkraumbewirtschaftung, für die Bereitstellung von Mikro-Depots, zur Förderung integrierter Mobilitätsangebote als auch für eine attraktive Freiraumgestaltung. Kommunale Planung und marktwirtschaftliche Dynamik wird dabei zusammengeführt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. August 2025 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 06.11.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie Linke und AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme) Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz gegen CDU, BFF-BIG, FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung)